Auslandsaufenthalte als Bildungsturbo nutzen. Warum scheitern daran so viele Jugendliche?

AuslandsaufenthalteViele Bildungsberater sehen längerfristige Auslandsaufenthalte (ab 3 Monaten) für Schüler, Jugendliche und Studenten, parallel zur Schule oder Studium absolviert, als den absoluten Bildungsturbo!

Ausnahmslos alle Rückkehrer haben sich positiv verändert. Am besten ist es bei der Rückkehr zu beobachten: Es beginnt bei der Körpersprache (aufrechter Gang, leuchtende Augen, sympathische Ausstrahlung) und zeigt sich später vor allem auch beim multikulturellen Verständnis. Solche Erfahrungen wie Anpassung, Auseinandersetzung mit neuen Kulturen und das Gefühl erleben, fremd zu sein, haben die Rückkehrer geprägt.

Schüler und Studenten kommen nach längerfristigen Auslandsaufenthalten zurück und die Weichen sind in die richtige Richtung gestellt. Das heißt aber nicht, dass sie sich nun zurücklehnen können. Aber es fällt vieles leichter, weil die Einstellung stimmt und die Rückkehrer auch belastbarer geworden sind. Was andere Mitschüler bzw. Kommilitonen alles an Problemen sehen, sind für Auslandserfahrene oft keine.

Die Persönlichkeit hat sich im Eiltempo entwickelt, weil sie im Ausland viele Entscheidungen selbst treffen mussten, da Eltern und Freunde nicht anwesend waren. Außerdem konnten sie sich, ohne ihre Familie an der Seite, neu entdecken und neu definieren. Meist zeigt sich diese Entwicklung auch darin, dass viele nach ihrer Rückkehr einen neuen Freundeskreis aufbauen. Die Daheimgebliebenen sind eben „sitzengeblieben“.

Die Fördertöpfe vom Staat und EU für Bildungsaufenthalte im Ausland waren noch nie so prall gefüllt wie heute. Leider wissen es aber die meisten Eltern bzw. Jugendlichen nicht. Außerdem kennen die meisten Auslandsplaner die Sätze mit Neidfaktor: Kannst du das denn überhaupt finanzieren? Also ich könnte mir das nicht leisten!

Also, was kann gemacht werden, dass mehr Jugendliche auf ihrem Bildungsweg einen Abstecher ins Ausland nehmen?

Was fehlt den Beteiligten an Informationen oder fehlt ein direkter Ansprechpartner? Ist es die Finanzierung? Oder gibt es bei Eltern die Angst, dass ihr Kind im Ausland scheitern könnte oder ihm etwas zustößt? Erfahrungen, Meinungen und Ansichten zu diesen Thema interessieren nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Eltern, die meist die Finanzierung stemmen müssen.

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