Bewerbungsdesign – Color your application

BewerbungUm Bewerbungsschreiben ranken sich viele Mythen. Sie werden von Unsicherheit sowie Zweifeln entfacht und bahnen sich ihren Weg durch die Köpfe von Jobsuchenden aller Art. Die wohl bekannteste Ungereimtheit stellt sich den meisten in Form einer Frage, welche mittlerweile schon fast ein wie ein alter Hut wirkt: Wie erstelle ich die perfekte Bewerbung?

Eine Frage, welche für jeden Anwärter auf eine neue Beschäftigung wie die Suche nach dem Heiligen Gral wirkt und wahrscheinlich genauso aussichtsreich ist. Die Vollkommenheit einer guten Bewerbung liegt eben im Detail und dazu bedarf es einer Fülle an ausgefeilten Bausteinen.

Einer von ihnen ist das „Bewerbungsdesign“, welches der Bewerbungsmappe den letzten visuellen Schliff gibt und die individuelle Note des Bewerbers in den Mittelpunkt rücken soll.

Was ist ein Bewerbungsdesign?

Ein Bewerbungsdesign ist die Art und Weise, wie eine Bewerbung gestaltet wurde, um sich von der breiten Masse abzuheben. Aktuell scheint sich dieses Konzept zu einem Trend zu entwickeln und erfreut sich wachsender Beliebtheit unter Berufsanfängern sowie berufserfahrenen Aspiranten. Viele Menschen wissen jedoch nicht, wie sie eine kreative Formgebung ihrer Mappe erreichen und welche Bestandteile zu „designen“ sind.

Vorab sind folgende visuelle Elemente zu beachten:

  • Grafiken = Icons, Monogramme, Formen
  • Farben = individuell auswählbar
  • Schriften = einfallsreiche Schriftarten
  • Hintergrund = dezente Ansätze (z.B. zur Aufwertung des Papiers)

Diese Komponenten können problemlos verändert und an die persönlichen Vorlieben angepasst werden. Ein wichtiger und letztendlich ausschlaggebender Faktor ist dabei jedoch das Layout des Designs.

Was ist ein Layout?

Das Layout ist die Anordnung der oben beschriebenen visuellen Elemente. Es gliedert die Bewerbung nicht nur, sondern hebt wichtige Passagen und Gesichtspunkte hervor. Dennoch sollte sich jeder eigenständige Designer nicht zu künstlerischen Überflügen hinreißen lassen, da der zuständige Personaler immer noch die berufliche Laufbahn und kein formvollendetes Portfolio unter die Lupe nehmen will. Das heißt, dass die arrangierten Formen und Farben nicht zu aufdringlich sein sollten und der eigentliche Inhalt, wie die Informationen des Lebenslaufes, immer im Mittelpunkt zu stehen haben. Wird es geschafft diese Punkte geschickt in Szene zu setzen, ist es möglich, das Interesse des Personalers im richtigen Moment zu wecken.

Im Gegensatz sollten unliebsame Informationen nicht durch Grafiken oder andere Elemente verdeckt werden, da diese Vertuschungen oft in einem darauf folgenden Vorstellungsgespräch ans Licht kommen.

Kreativbewerbung vs. Bewerbungsdesign

Eine Kreativbewerbung und ein Bewerbungsdesign mögen sich nicht immer ausschließen. Dennoch sind beide Konzepte zwei verschiedene Paar Schuhe und sinngemäß voneinander zu trennen. Was ein Bewerbungsdesign ist, wurde bereits im ersten Absatz verdeutlicht. Das bekannteste Beispiel für eine Kreativbewerbung ist hingegen die „Pizzaschachtel-Präsentation“. Dabei wird die gesamte Bewerbungsmappe in die genannte Schachtel gelegt und somit ausgefallen an den Personaler übermittelt. Eine vergleichbare Methode ist jedoch genauso einfallsreich, wie riskant und sollte nur mit einer Menge Zuversicht durchgeführt werden. Ob der Personaler einer anerkannten Bank die fantasievolle Botschaft wertschätzen würde, wäre in den meisten Fällen wohl zu bezweifeln. Somit sollte die Effektivität einer solchen Bewerbung im Blick auf den Arbeitgeber abgewägt werden.

Tipps & Tricks an der Ziellinie

Ein ausgefallener Entwurf kann persönlich kreiert oder von einer Vorlage übernommen werden. Für Laien gilt, dass sie ihre Werke vor der endgültigen Versendung von Verwandten und Bekannten testen lassen sollten. Dabei kommt es nicht nur auf den genauen Inhalt an, sondern schon eher auf den Einfluss des Designs, welcher sich in den ersten Sekunden des Anblicks einstellt. Befinden mehrere Prüfer die Bewerbung als akzeptabel, ist eine zumindest grundlegende Sicherheit gegeben.

Für Bewerber, welche über keine genauen Kenntnisse am Computer verfügen, aber dennoch nicht auf den Kick einer individuellen Mappe verzichten wollen, sind im Internet spezielle Dienstleister zu finden, die eine professionelle Bearbeitung anbieten und durchführen. Von einer Verwendung vorgefertigter Muster wird an diesem Punkt prinzipiell abgeraten.

Ein Beitrag von Stefan Gerth – Leiter der PR-Abteilung des BewerbungsserviceDie Bewerbungsschreiber“.

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