Die nächsten Schritte in der digitalen Kommunikation

Die nächsten Schritte in der digitalen Kommunikation„Wir werden unser Leben digitalisieren“ prognostizierte der Europa-Manager von Huawai am letzten Oktober-Wochenende in einer großen Wochenzeitung. In dem ausführlichen Interview gab er den Leser*innen einen Ausblick darauf, was in Punkto digitaler Kommunikation mit der nächsten Ausbaustufe 5G (Fifth Generation Mobile Networking) möglich wird.

Damit ist klar, dass die digitale Kommunikation nicht mehr aufzuhalten ist. Doch man sollte darin mehr Chancen sehen als Risiken. Denn wer die Chancen erkennt und (richtig) kommunizieren kann, der wird es in Zukunft leichter haben.

Kommunikation am Handgelenk

„Der Unterschied zwischen einem deutschen und einem chinesischen Smartphone-User liege darin“, so Huawai-Europa-Chef Walter Ji in dem oben erwähnten Interview, dass „in China über 90 Prozent der Nutzer ihre Geräte immer in Reichweite, online und empfangsbereit haben. Und sie nutzen deutlich mehr Apps.“ Dies sei in Europa anders, so Ji, „in Europa wollen 40 Prozent nicht, dass ihre Smartphones immer an sind“.  Um die gewünschte Bindung zum Kommunikationsinstrument noch weiter zu vertiefen, werden in „einigen Jahren Wearables die Funktion von Smartphones übernehmen, wenn man ein faltbares Display um sein Handgelenk legen kann.“

Revolution durch 5G und Sprachassistenten

Während zur Zeit die digitalen Sprachassistenten, die so genannten Smart-Speaker (Alexa, Google Home) mit dreistelligen Wachstumsraten Kommunikation in den eigenen vier Wänden revolutionieren, wird die nächste Ausbaustufe 5G „die Welt und unsere Gesellschaft verändern“ so Ji im Interview weiter. „Heute sind es vor allem Fotos, die in sozialen Netzwerken geteilt werden. Morgen werden es Videos sein. 5G wird eine Vernetzung bringen, die wir bisher nicht gesehen haben. Und es wird für Konsumenten günstiger sein, ihre Daten zu übertragen.“

Aus den Möglichkeiten Chancen entwickeln

„Wo bleibt denn da noch Zeit für ehrliche menschliche Beziehungen?“ werden jetzt sicher  viele Skeptiker fragen. Denn um eine tiefe Bindung zu einem Menschen aufzubauen, sei sie beruflicher, privater oder sogar liebender Art, braucht es doch in erster Linie Kommunikation – und zwar von Angesicht zu Angesicht. Kein Wunder, dass viele Arbeitgeber immer häufiger vor allem nach Arbeitnehmern mit einer hohen Kommunikationsfähigkeit suchen. Geht letztere mit den neuen Möglichkeiten vielleicht verloren? Die Chancen, die mit der digitalen Kommunikation einhergehen heißt auch, die neue Form der Kommunikation zu verstehen und sie beherrschen zu lernen. Lassen SIE sich NICHT davon beherrschen! Lernen sie dazu! Auch das Zuhören. Damit Kommunikation auch in Zukunft gelingt und Kommunikationsfähigkeit kein seltenes Gut wird.

Der Autor Christian Gertz ist Geschäftsführender Gesellschafter der complus Akademie für Kommunikation in Münster. Das ZFU- und AZAV-zertifizierte Weiterbildungsinstitut hat sich auf die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung von Kommunikationsexperten spezialisiert. In 6 oder 12 Monaten erhalten die Teilnehmenden bei complus das notwendige Rüstzeug für einen Job als PR-Berater, Pressesprecher, PR-Referent oder Kommunikationsmanager.

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