Mit elektronischen Schutzschaltern Spanungseinbrüche und Leitungsbrände verhindern

Mit elektronischen Schutzschaltern Spanungseinbrüche und Leitungsbrände verhindernSchutzschalter dienen zum selbsttätigen Abschalten von elektrischen Stromkreisen oder einzelnen Verbrauchern bei Überschreiten der zulässigen Strom- oder Spannungswerte (Überstrom, Fehlerstrom).

Ein Schutzschalter trennt den Stromkreis selbsttätig, sobald seine Nennstromstärke um einen bestimmten Faktor überschritten wird. Dies schützt den in der Leitung hinter diesem Schalter befindlichen Verbraucher oder die Leitung vor Beschädigung oder Zerstörung durch die thermische Wirkung des Stroms. Damit der Schutzschalter seine Aufgabe erfüllen kann, besteht er aus mehreren Funktionsblöcken: Die Strommessung, das Kontaktsystem und die Schaltmechanik.

Heutzutage werden intelligente elektronische Schutzschalter zur Überwachung sowie zur selektiven Absicherung und Abschaltung von DC-Stromkreisen verwendet. Sie sollen Stromkreise gegen Überstrom bzw. Überlastung und Kurzschluss, und somit u.a. gegen Kabelbrände, schützen.

Welche Arten von Schutzschaltern gibt es?

Benannt nach der Art der Strommessung und Auslösung unterscheidet man zwischen thermischen und magnetischen Schutzschaltern. Da beide Arten bestimmte Vorteile aufweisen, gibt es Kombinationen der beiden Verfahren, um für die jeweilige Anwendung die besten Eigenschaften zu kombinieren (thermomagnetische Schutzschalter). Prinzipiell kann zwischen zwei Auslöse-Funktionen unterschieden werden, dem:

  • Klassischen Leitungsschutzschalter
  • Schutzschalter mit thermomagnetischer Kennlinie

Elektronische Schutzschalter, wie zum Beispiel der Potenzialverteiler 12 V, sind vor allem in der Maschinenbau-Branche nicht mehr wegzudenken. Je nach Gerät überwachen sie Ströme, warnen vor Erreichen von Grenzlasten, erkennen Überschreitungen des eingestellten Stromwertes und bewirken eine Abschaltung des betroffenen Kanals. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie problemlos in Automatisierungslösungen eingebunden werden können. Ein elektronischer Schutzschalter bietet also Sicherheit bei Überlast oder Kurzschluss.

Wirtschaftlicher sind die Schutzschalter mit thermomagnetischer Auslösekennlinie, da die Auslösezeit von der Höhe des Überstroms abhängig ist – denn innerhalb weniger Millisekunden wird der fehlerhafte Stromkreis abgeschaltet.

Wo findet der Einsatz von elektronischen Schutzschaltern statt?

Elektronische Schutzschalter sind durch die individuelle Nennstromeinstellung pro Kanal universell einsetzbar. Der Laststrom wird auf mehrere Stromkreise aufgeteilt, um selbst bei langen Leitungslängen und geringen Querschnitten die angeschlossene Verbraucher und deren Zuleitungen zu schützen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.