Elite-Status für TU Dresden ist sicher

Die Sieger der zweiten milliardenschweren Hochschul-Exzellenzinitiative von Bund und Ländern stehen fest – künftig gibt es elf Elite-Unis.

Jetzt dürfen sich fünf neue Hochschulen mit dem Titel “Elite-Universität” schmücken: In den Kreis steigen die Humboldt-Universität Berlin, Bremen, Köln und Tübingen auf – und die Technische Universität Dresden. Ihren Titel behalten die beiden Münchener Universitäten, die FU Berlin, Konstanz, Heidelberg und die RWTH Aachen.

Die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) sagte in Dresden, dass Sachsen damit in den Kreis der forschungsstärksten Wissenschaftsstandorte Deutschlands aufsteigt. TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen kommentierte die Entscheidung so: “Wir wissen schon lange, dass wir eine exzellente Universität sind. Jetzt sind wir auch eine Exzellenz-Universität!” Und weiter: “Ein ganz großer Tag für die TU, für Stadt die Dresden und ganz Sachsen.”

Zu den Absteigern des Wettbewerbes um Image und Gelder gehört überraschend die Universität Karlsruhe, die wegen ihrer viel gelobten Zusammenarbeit mit der außeruniversitären Forschung besonders im Blickfeld der Bildungspolitik steht. Auch Göttingen und Freiburg verlieren ihren bisherigen Elite-Status.

Nicht durchsetzen mit ihrem Zukunftskonzept konnten sich die Universitäten Bochum und Mainz.

Bei der zweiten Exzellenzinitiative von Bund und Ländern geht es um die Vergabe von 2,7 Milliarden Euro Forschungsgelder, die die Universitäten bis 2017 zusätzlich erhalten. Davon trägt 75 Prozent der Bund, 25 Prozent zahlen die Länder.

Allein die TU Dresden wird in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 170 Millionen Euro vom Bund für verschiedene Projekte erhalten. Zusammen mit begleitenden Investitionen des Freistaats und bereits laufenden Arbeiten erwartet die Hochschule mit Beginn der Förderung im November ein Geldregen von rund 400 Millionen Euro. (dpa)

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