Erektile Dysfunktion – Ursache, Symptome und Behandlung

Erektionsstörungen

Erektionsstörungen betreffen zwischen fünf bis zwanzig Prozent der Männer. Man geht davon aus, dass mindestens jeder vierte Mann im Verlaufe seines Lebens eine temporäre Beeinträchtigung der Sexualfunktion erleidet. Störungen dieser Art sind auf keine Altersgruppe beschränkt und können auch junge Männer betreffen.

Durch vermehrte Gesundheitsprobleme steigt jedoch das Risiko, im Alter an einer Potenzstörung zu erkranken. Welche Ursachen dahinter stecken, welche Symptome auftreten und wie diese durch moderne Medizin behandelt werden können, erfährst Du hier in diesem Artikel.

Ursache und Symptome einer Impotenz

Eine Erektion entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel von Hormonen, Psyche, Blutströmungen und Nerven. Durch die Vielzahl an Faktoren, sind die Ursachen einer erektilen Dysfunktion nicht immer auf Anhieb bestimmbar. Folgende Risikofaktoren können eine Erkrankung begünstigen:

  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes
  • Konstanter Bluthochdruck
  • Starkes Übergewicht (Adipositas)
  • Genuss von Tabakwaren
  • Missbrauch von Alkohol
  • Psychische Probleme wie Depressionen

Einer der wichtigsten Faktoren ist die seelische Gesundheit des Erkrankten. Probleme mit der Potenz hängen oft mit Problemen wie Konflikten in der Partnerschaft, Selbstzweifel, Unsicherheit und der Angst zu versagen zusammen. Auch beruflicher Stress wirkt sich deutlich negativ auf das Sexualleben aus. Alkohol und Medikamentenmissbrauch können den Blutfluss stören und eine Erektion effektiv unterbinden. Der Missbrauch von Medikamente gegen Bluthochdruck oder Sodbrennen, Lipidsenker und Antidepressiva können eine erektile Dysfunktion begünstigen. Neben den Hauptursachen einer Impotenz können noch folgende Risikofaktoren eine negative Auswirkung auf die Potenz eines Mannes haben:

  • Hohes Alter
  • Koronare Erkrankungen
  • Atherosklerose
  • Störungen im Fettstoffwechsel
  • Metabolisches Syndrom
  • Störungen im Hormonhaushalt
  • Medikation von Beta-Blockern.
  • Operationen im Bereich des Unterbauches
  • Nervenschäden im Beckenbereich

Von einer erektilen Dysfunktion wird dann gesprochen, wenn der betroffene Patient nicht mehr in der Lage ist, eine Erektion zu erzeugen oder aufrecht zu erhalten. Die Probleme müssen dabei über mehrere Monate hinweg anhalten. Je nach Ursache treten neben einer Erektionsstörung noch weitere Begleiterscheinungen wie ein vermehrtes Durstgefühl oder häufiges Wasserlassen auf. Da eine erektile Dysfunktion oft nur ein Symptom einer Erkrankung darstellt, bedarf es einer schnellen Absprache mit einem Arzt, um Folgeschäden oder ernsthafte Erkrankungen zu vermeiden.

Behandlung einer erektilen Dysfunktion durch Potenzmittel

Häufig lässt sich eine medikamentöse Behandlung einer Impotenz nicht verhindern, um weiterhin an einem aktiven Sexleben teilhaben zu können. Nach Absprache mit einem Arzt fällt die Wahl oft auf Potenzmittel. Bekannteste Vertreter von Potenzmitteln sind Levitra, Cialis und Viagra. Die Wirkung dieser Arzneien sind wissenschaftlich belegt und bedürfen in der Regel eines Rezeptes. Über diverse Online-Apotheken lassen sich aber auch mit einem Online-Rezept spezielle Potenzmittel erwerben. Von der Einnahme illegaler Generika wird jedoch wegen fehlender Reinheit und Sicherheit abgeraten.

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