Ganzheitliche Erziehung im Internat – auch für die Jüngsten?

SchulbildungBeweggründe, sein Kind einem Internat anzuvertrauen, gibt es viele.

Angefangen bei schulischen Problemen wie abrupte Notenverschlechterung, Differenzen mit den Lehrern, Schulangst oder Hochbegabung, über soziale Probleme innerhalb und außerhalb der Familie, bis hin zu solchen Eltern, die ihrem Kind das gewisse Plus an Bildung, Netzwerken und Kompetenzen mitgeben wollen.

All diesen Anforderungen kann ein Internat gewachsen sein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass bereits für die Kleinsten mit 5 bis 6 Jahren von engagierten Eltern der passende Bildungsweg gesucht wird. Die meisten Eltern jedoch interessieren sich für die Angebote in der Unter- und Mittelstufe, weshalb hier die Möglichkeiten deutlich vielfältiger sind.

In Deutschland hält sich die Zahl von Internatsplätzen für die Klassen 1 bis 4 immer noch in engen Grenzen, und das obwohl die Nachfrage nach einer solchen Betreuung wächst.  Bildungsberater raten davon ab, das erstbeste Angebot anzunehmen, nur damit das Kind irgendwo untergebracht ist. Aufgrund der geringen Dichte von Grundschulinternaten innerhalb Deutschlands sollte man deshalb genau hinschauen und sich nach Möglichkeit immer mehrere Institute ansehen, um die einen Vergleich zu haben.

Internat ist aber nicht gleich Internat. Es gibt solche, bei denen die Kinder wunderbar betreut und versorgt  werden, die Unterbringung aber außerhalb der Schule stattfindet, welche in diesem Fall zumeist in öffentlicher Trägerschaft liegt. Und es gibt solche, bei denen Schule und Internat eine Einheit bilden, Lehrer auch gleichzeitig Erzieher sind und das Leben mit dem Lernen perfekt in Einklang gebracht werden kann.

Natürlich wird gerade bei den Kleinsten größter Wert auf Bezugspersonen und kindgerechte Ausstattung gelegt, sodass einem Wohlfühlen des Kindes nichts im Wege steht. Durch eine ganzheitliche, individuelle und enge Betreuung an 7 Tagen die Woche und, wenn erwünscht, auch das ganze Jahr über, können sich auch vielbeschäftigte Eltern unbekümmert um die Erziehung ihrer Kinder sein. Zu verstehen ist diese jedoch immer nur als Ergänzung zur bestehenden Familie und nicht als Ersatz für diese. Ein Austausch zwischen der Institution und dem Elternhaus ist durch die offene Kommunikation der Internate darüber hinaus stets gewährleistet und unterstreicht dass Hand in Hand von Familie und Internat.

Da die meisten Internate sogenannte Heimfahrwochenenden anbieten, an denen die Kinder alle 2 bis 3 Wochen über das Wochenende nach Hause können, verliert man auch garantiert nicht den Anschluss aneinander und auf einem erfolgreichen Bildungsweg sind die ersten Schritte sehr gut geebnet.

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