Gesundheitsrisiko durch Billig-Toner

Die Geiz-ist-Geil-Mentalität macht auch vor Toner nicht halt. Hauptsache billig lautet das Motto. Doch was ist, wenn darunter die Gesundheit leitet bzw. sich das Risiko einer Gesundheitsgefährdung beim Drucken erheblich vergrößert?

Oftmals sind Billigkartuschen, meist aus China, Indien oder der Türkei importiert, mangelhaft recycelte Originalkartuschen oder schlechte Nachbauten. In Billiglohnländern werden sie in der Regel in Hinterhof-Werkstätten produziert. Danach kommen sie nach Deutschland  und werden in Massen über Ebay und auch über den deutschen Fachhandel vertrieben. Sehr oft sind die Billigimporte für die Hälfte des Originalpreises zu haben.

Billig-Tonerkartuschen, wie sie millionenfach in Druckern eingesetzt werden, machen aus Druckern Dreckschleudern, da die Kartuschen häufig nicht dicht sind und somit der Toner ins Gehäuse rieselt. Vom Drucker aus wird er in die Raumluft geblasen. Dazu kommt, dass die Kartuschen selbst mit billigsten Toner befüllt werden. Dieser ist häufig ein Giftcocktail aus flüchtigen organischen Stoffen (u.a. Benzol, Styrol) und Schwermetallen (u.a. Quecksilber, Cadmium, Blei). Die ultrafeinen Partikel sind besonders gefährlich, da Ultrafeinstaub besonders leicht in die Lunge und sogar ins Blut gelangen kann.

Experten raten deshalb schon seit Jahren privaten und gewerblichen Verbrauchern, auf den Einsatz von Billig-Toner zu verzichten. Effektiv und kostensparend Drucken, ohne erhöhtes Gesundheitsrisiko, kann man durch den Einsatz einer Originaltonerkartusche bzw. Original-Toner.

Schon beim Kauf eines Druckers sollte darauf geachtet werden, dass dieser dem Stand der Technik entspricht, also besonders emissionsarm arbeitet und ein Prüfzeichen trägt, z.B. den “Blauen Engel”. Dieser weist ein Gerät als besonders emissionsarm aus. Es gibt aber auch andere Siegel. Wichtig ist vor allem, dass die Siegel Kennzeichen einer international anerkannten Emissionsprüfung sind.

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