Studienwahl: Gratis eBook: Studieren ja – aber was und wo und wie?

StudienwahlStudieren in Deutschland?

Ja, gerne – aber was und wo und wie? Diese Fragen stellen sich jedes Jahr wiederholt tausende Abiturienten in Deutschland. Es ist extrem wichtig geworden, dass du dich intensiv mit der Studienwahl beschäftigst. Denn mit Studienbeginn stellst du die Weichen für dein künftiges Berufsleben und daher sind Schnellschüsse nicht hilfreich.

Wie findest du den für dich passenden Studiengang? Und woher weißt du, welcher Hochschultyp dafür der richtige ist? Bist du mehr Theorektiker oder mehr Praktiker? Warum ist das so entscheidend bei der Wahl der Studieneinrichtung – Hochschule, Uni, Fachhochschule oder doch lieber Berufsakademie? Finde die richtigen Antworten im Studienführer, denn deine Entscheidungen werden maßgeblich dein späteres Leben beeinflussen!

In den vergangen Jahren war die Zuordnung in Deutschland meist einfach und klar: War man begeistert von der Theorie, hat man sich an einer Hochschule/Uni eingeschrieben. Wollte man lieber praxisorientiert studieren, war das Studium an einer Fachhochschule oder Berufsakademie die richtige Entscheidung. Eine akademische Weiterbildung neben dem Berufsalltag brachte einen zur Fernuniversität. Heutzutage gibt es diese strikte Trennung zwischen den verschiedenen Hochschultypen nicht mehr, da sich alle Studieneinrichtungen den neuen Herausforderungen anpassen müssen.

Außerdem steigt mit zunehmender Globalisierung die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz. Unternehmen stellen deshalb gern Absolventen mit Auslandserfahrungen ein. Verfügst du als Absolvent über solche Erfahrungen wie Anpassung, Auseinandersetzung mit neuen Kulturen und das Gefühl erlebt zu haben, fremd zu sein, sind das später bei deiner Jobsuche sogenannte Big Points.

Es gibt eine fast unüberschaubare Vielfalt an staatlichen und privaten Hochschulen/Unis in Deutschland. Gleichzeitig erfreut sich der ausgebildete Nachwuchs von Fachhochschulen und Berufsakademien einer großen Beliebtheit bei Unternehmen. Die privaten Hochschulen boomen und die Einführung immer neuer, spezialisierter Studiengänge stellt Schulabgänger vor die Herausforderung: Was und wo soll ich studieren?

Die eigene Entscheidung über die künftige Studieneinrichtung solltest du nicht von den Ergebnissen der Uni-Ranking-Listen abhängig machen. Der Rangplatz beim Uni-Ranking sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, ob die Uni auch zu dir passt – zu deinen Wünschen und Vorstellungen.

Entscheidend für die Studienwahl sind persönliche Vorlieben und Interessen, u.a.:

  • Welche Fachgebiete interessieren dich?
  • Was sind deine Stärken?
  • Bist du Theoretiker oder doch mehr Praktiker?
  • Wo willst du studieren?
  • Willst du einen Auslandsaufenthalt während des Studiums absolvieren?
  • Welche Chancen hast du später mit deinem Abschluss auf dem Arbeitsmarkt?

TiPP! Nachdem du alles gecheckt und genau abgewägt hast, fährst du einfach zur ausgewählten Studieneinrichtung hin und überprüfst, ob die Atmosphäre an der Hochschule/Uni mit deinen eigenen Vorstellungen zusammenpasst. Von großen Vorteil ist es, wenn du dich in einige ausgewählte Vorlesungen setzt und danach mit den Leuten über ihr Studium und ihr Studentenleben sprichst. So findest du sehr schnell und einfach heraus, wie gut oder weniger gut deine Studienentscheidung war bzw. ist.

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