Inhouse vs. externes Seminar: Vor- und Nachteile

Weiterbildung
© Comstock/Stockbyte/Thinkstock

Die Arbeitnehmer sind das Kapital eines jeden Unternehmens. Ohne eine regelmäßige Weiterbildung durch Seminare können die Arbeitnehmer ihr Fachwissen nur schwer aktuell halten. Viele Unternehmen haben diesen Bedarf bereits erkannt und setzen auf einen Mix aus klassischen Seminaren und modernen Lernmethoden.

Einer Studie von TechConsult, einem IT-Markt-Analysten, zufolge nutzen 77,5 Prozent der befragten Unternehmen mit 10 bis 999 Mitarbeitern Seminare und Tagungen außer Haus, um ihre Mitarbeiter weiterzubilden. Mit 60,8 Prozent sind auch Inhouse-Seminarveranstaltungen gut im Weiterbildungmix vertreten. Somit gehören klassische Seminare noch immer zum Standardrepertoire der Personalentwicklung und dies hat auch gute Gründe.

Externe Schulungen von privaten Dienstleistern

Am Markt existieren unzählige Schulungsanbieter, die verschiedenste Themenbereiche abdecken. Bei forum-verlag.com erhalten Personalentscheider beispielsweise die Möglichkeit, eine Vielzahl von Seminaren aus 13 Kategorien wie “Arbeitsschutz & Arbeitssicherheit”, “Energie & Umwelt” oder “Unternehmensführung & Buchhaltung” zu wählen. Es kann sich lohnen, einen Anbieter zu wählen, der viele verschiedene Bereiche abdecken kann. So können bei der Buchung vieler Seminare Sonderkonditionen ausgehandelt werden.

Sogenannte offene Seminare, zu denen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen und mitunter auch Branchen geschickt werden, bringen den Teilnehmern neues Fachwissen im jeweiligen Themengebiet. Ergänzend hierzu schätzen viele Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich mit Kollegen aus demselben Fachgebiet über ihre Arbeitspraxis auszutauschen. Für das Unternehmen bedeutet dies den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand. Betriebsblindheit kann überwunden und neue Ideen können generiert werden.

Vor- und Nachteile von Inhouse-Schulungen

Inhouse-Schulungen werden direkt im Unternehmen durchgeführt. Externe Teilnehmer gibt es dabei nicht. Die Wünsche und Bedürfnisse des Unternehmens stehen im Vordergrund. Der Termin und die Dauer der Schulung können ebenso wie der Inhalt der Schulung mitbestimmt werden. Der Weiterbildungsverantwortliche des Unternehmens kann den oder die Trainer vorher kennenlernen und den konkreten Schulungsbedarf mit ihm durchsprechen. Das theoretische Wissen kann anhand praktischer Beispiele aus dem Unternehmen direkt umgesetzt werden. Dabei können echte Probleme diskutiert werden, ohne dass vertrauliche Informationen das Unternehmen verlassen.

In der Praxis können Inhouse-Schulungen hinsichtlich etwaiger Störungen zum Problem werden. Wissen die anderen Kollegen bei einem Notfall, dass der benötigte Kollege im Betrieb ist, kann er bei Bedarf eben aus der Schulung geholt werden. Treten solche Unterbrechungen häufiger auf, wird der gesamte Ablauf der Schulung gestört.

Kombination mit alternativen Weiterbildungsarten

Um für Abwechslung zu sorgen und den Mitarbeitern den optimalen Medienmix für ihre Weiterbildung bieten zu können, sollten weitere Lernformen und Weiterbildungsarten genutzt werden. Welche davon für die verschiedenen Unternehmen passend sind, hängen vom individuellen Schulungsbedarf und Anspruch ab.

Zur Auswahl stehen unter anderem:

  • Blended Learning
  • Lern-Communities
  • Web Based Trainings (WBTs)
  • Virtuelle Klassenräume
  • Fachbezogene Wikis
  • Simulationen
  • Blogs

bildungsdoc empfiehlt zum Artikel – Infos, Hinweise & Tipps:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.