Wie wichtig sind IT-System-Kenntnisse auf dem Arbeitsmarkt?

IT-System-Kenntnisse auf dem ArbeitsmarktWer in der heutigen Zeit keine Computer-Kenntnisse besitzt, nicht technikaffin ist und nicht bewandern im Umgang mit dem Internet ist, hat in den meisten Branchen immer weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Dabei muss es nicht das Informatikstudium sein, aber einige Grundlagen werden von immer Arbeitgebern vorausgesetzt und gefordert.

Ob im Büroalltag, dem Baugewerbe, im Grundstücks- und Wohnungswesen oder im Gastgewerbe – in vielen Berufszweigen sind Computer mit Internetzugang unentbehrlich und die Arbeitnehmer müssen sich dem Wandel der Zeit anpassen. Der Beschätigtendatenschutz darf dabei allerdings nicht auf der Strecke bleiben.

Früh übt sich die IT-Elite

Im Grunde genommen gehören Computerkennkenntnisse in heutiger Zeit zur Allgemeinbildung. Bereits in der Schule werden die Kinder mit PCs und der Internetnutzung vertraut gemacht. Auch im Studium gehört der sichere Umgang mit PC und Internet zu den Grundvoraussetzungen, um einen erfolgreichen Abschluss zu schaffen. Natürlich haben es einige junge Menschen einfacher, wenn es darum geht, sich auch abseits der Schule alle notwendigen Kenntnisse anzueignen, als andere. Doch im Grunde bekommen zumindest in unserer Gesellschaft so gut wie alle Menschen die Möglichkeit, auf Internet und PC zuzugreifen. 

Es geht auch nicht unbedingt darum, alles zu wissen und sich stets über die neuesten Entwicklungen in der IT-Branche zu informieren. Viel wichtiger ist das Grundverständnis dafür, wie IT-Prozesse funktionieren und die Fähigkeit, sich in diese Prozesse hineinzudenken. Lars Heymeier, Geschäftsführer des IT Systemhaus SENTINEL, hat diesen Standpunkt sehr gut zusammengefasst: „Es kommt nicht so sehr darauf, wie gut Schüler und Studenten mit Windows 10 umgehen können, sondern wie schnell sie Betriebssysteme und Software begreifen. Gerade in der IT ist alles so schnelllebig, dass sich die besten Mitarbeiter dadurch auszeichnen, wie flexibel sie sich auf all die Neuheiten immer wieder einstellen können. Dies können wir auch bei unseren eigenen Mitarbeitern bestätigen.“

Umgang mit Office-Programmen und Betriebssystemen oftmals unerlässlich

In fast allen Berufen wird heutzutage ein Mindestmaß an EDV-Kenntnissen gefordert. Dies beginnt bereits beim sicheren Umgang mit E-Email-Programmen. So müssen zum Beispiel Handwerker auf diese Weise mit ihren Kunden kommunizieren und die Friseurin Terminanfragen per Mail beantworten.

Geht es um Tätigkeiten, die in einem Büro erledigt werden, reichen Kenntnisse von E-Mail-Programmen nicht aus. Hier ist der sichere Umgang mit Office-Programmen wie Word oder Excel zwingend. Auch Kenntnisse in Powerpoint sind gern gesehen. Alles in allem ist es regelmäßig der Fall, dass bei Bewerbungen und zwei gleichwertigen Qualifikationen der Anwärter bevorzugt wird, der über mehr IT-Skills verfügt.

Soziale Netzwerke – Auch hier sind Kenntnisse von Vorteil

Facebook, Twitter, Instagram und Co. gehören für viele Unternehmen zu den geschätzten Werkzeugen fürs Marketing. Neueste Produkte, aktuelle Firmeninformationen oder Ankündigungen – ohne soziale Netzwerke kommen immer weniger Unternehmen aus. Folglich sollten Arbeitnehmer auch in diesem Bereich zumindest Grundkenntnisse besitzen. Wer die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern will, kann eine Fortbildung in diesem Bereich machen. Aber auch durch Selbstlektüre lässt sich einiges an Wissen aneignen.

Alles in allem lässt sich sagen, dass die Anforderungen im Bereich PC und Internet zukünftig noch höher sein werden und so ist jeder Arbeitnehmer gut beraten, sich mit dem Grundlagenwissen in möglichst vielen EDV-Bereichen zu befassen. Fortbildungen, Fachkenntnisse und selbst Interesse macht sich gut in jeder Bewerbung, selbst wenn die Brache vordergründig nichts mit IT zu tun hat.

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