Karriere in der Werbebranche

Karriere in der WerbebrancheKarriere in der Werbebranche, ist das heute überhaupt noch möglich?

Oder sind die glanzvollen Tage der gut bezahlten Kreativen vorbei, die in schicken Agenturräumen zwischen einer Runde am Kicker und dem wöchentlichen Firmenyoga ein paar wirklich griffige Slogans erfanden und damit richtig gutes Geld verdienten?

Die Werbebranche hat sich zweifellos verändert, aber sie ist vielseitig wie nie. Der Druck ist gestiegen, die Chancen sind nach wie vor gut, die Gehälter sehr verschieden. Kreative Querdenker können weiterkommen – wenn sie an den richtigen Chef geraten und sich mit den technischen Details auskennen. Erfahre jetzt mehr.

Werbung ist nach wie vor hip und cool

Viele Menschen mit einer kreativen Ader würden sich gern in der Werbebranche verdingen. Das ist eine gute Idee, nagen Künstler doch sonst eher am Hungertuch. Allerdings sind die Designer im Durchschnitt die am schlechtesten bezahlten Angestellten in der Werbebranche, wie eine Analyse des Vergleichsportals Gehalt.de offenlegte. Sie verdienen im Jahresdurchschnitt 33.580 Euro und haben damit den größten Abstand zu den Geschäftsführern und Kreativdirektoren von Werbeagenturen, die durchschnittlich 109.128 Euro bzw. 80.168 Euro Jahresbruttogehalt einstreichen können. Doch das Gehalt ist natürlich nicht die einzige Motivation für einen Job in der Werbebranche.

Was sind die Voraussetzungen für einen coolen Job in der Werbung?

Viele Werber haben erfolgreich ein Studium abgeschlossen, bevor sie sich auf diversen Job-Portalen auf die Suche nach der passenden Stelle machen, doch auch für Quereinsteiger ist der Weg in die Werbung immer offen.

Wie kommt man am besten rein? Typische Studiengänge sind Grafik-, Kommunikations- oder Mediendesign, auch der Besuch einer Texterschule kann zur Karriere verhelfen. Auch BWL oder Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Marketing ebnen den Weg in die Werbebranche. Ebenfalls nützlich können die Medien- oder Kommunikationswissenschaften sein oder das Medien- und Eventmanagement. Auch Psychologen und Soziologen werden in der Werbung gebraucht.

Oft beginnt man als Trainee oder mit einem Praktikum, hat aber damit meist gute Chancen, Fuß zu fassen. Jobs in der Werbebranche lassen sich grob in kreative und beratende Aufgaben einteilen. In den Kreativabteilungen werden zum Beispiel Werbetexter oder Grafiker gesucht; als Berater kommen Marketing- und Strategieexperten zum Einsatz. Natürlich spielen auch Event- oder Mediaplaner eine große Rolle, die auch Print und TV im Blick haben.

Wichtig ist während und nach einem Studium, praktische Erfahrungen zu sammeln. Diese zählen im Endeffekt mehr als der Abschluss. Man muss sich also nach und nach hocharbeiten, mit guten Ideen überzeugen und stets am Ball bleiben. Dann klappt es auch mit einer Karriere in der Werbebranche.

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