Karriere machen in der Logistik-Branche

Kaum eine Branche bietet so viele Berufsoptionen wie die Logistikbranche. Der Grund dafür ist denkbar einfach, denn solange Menschen konsumieren, müssen Konsumgüter auch transportiert werden. Und damit eben dieser Transport reibungslos klappt, sorgen tagtäglich unzählige Fachkräfte dafür. Aber welche Ausbildungsoptionen gibt es im Bereich Logistik? Der Deutsche Speditions- und Logistikverband e. V. (DSLV) online einen umfassenden Überblick über die möglichen Berufe in der Logistik.

Karriere machen in der Logistik-Branche

Der Ausgangspunkt ist meist eine duale Ausbildung

Logistikfachkräfte sind überall gefragt: In Speditionen agieren Fachwirte, im Lager Logistikmeister und für die perfekte Abstimmung des Güterverkehrs zeichnen Verkehrstechniker verantwortlich.

Meist entscheidet die Region darüber, welche Ausbildung in Frage kommt. So ist die Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik oder zum Schifffahrtskaufmann natürlich stärker an die Nähe zu einem Hafen gebunden. Fachkräfte für Lagerlogistik und Speditionskaufleute werden hingegen deutschlandweit ausgebildet, denn Speditionen und Lager gibt es überall. Und auch wenn in der Branche häufig angelernte Kräfte tätig sind, so zeigen sich auch hier deutliche Verdienstunterschiede. Wer indes Karriere im Bereich Logistik machen möchte, dem stehen sowohl kaufmännische als auch praktische Weiterbildungen offen. Einige soll nun exemplarisch vorgestellt werden.

  1. Die kaufmännische Weiterbildung zum Fachwirt für Logistik: Fachwirte für Logistik haben in aller Regel eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung absolviert. Während der Weiterbildung werden diese Themenbereiche behandelt:
    1. Entwicklung und Konzeption von Güterverkehrs- und Logistikdienstleistungen
    2. Erstellung und Vermarktung von Güterverkehrs- und Logistikdienstleistungen
    3. Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit
  2. Die Meisterweiterbildung zum Geprüften Logistikmeister: Wer diese Weiterbildung absolviert, strebt eine leitende Position an. Diese kann die Koordination des Materialflusses ebenso beinhalten, wie den Warentransfer (Warenannahme/Warenausgabe) oder organisatorische Aufgaben im Personalbereich. Für die Weiterbildung zum Geprüften Logistikmeister gibt es kein verbindliches Schulungsangebot, wohl aber eine bundesweit einheitlich geregelte Prüfung.
  3. Die Weiterbildung zum Techniker in Verkehrstechnik: Wer diese Weiterbildung erfolgreich abschließt, wird im Personen- und Güterverkehr tätig sein. Verkehrskonzeption, Verkehrsplanung und Verkehrsmanagement gehören zu den Aufgabenbereichen. Ziel dieser Position ist, alle Möglichkeiten der Fortbewegung mit Bahn und Bus für die Reisenden (oder für Transporteure sinnvoll zu vernetzen. Auch die Kontrolle der auferlegten Qualitätsstandards sowie die Erarbeitung von Notfallplänen gehören zu ihrem Aufgabenbereich.

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