Ausbleibende Schwangerschaft – Eizellenspende und künstliche Befruchtung machen Kinderwunsch möglich

Ausbleibende Schwangerschaft - Eizellenspende und künstliche Befruchtung machen Kinderwunsch möglichWenn die Schwangerschaft ausbleibt, leiden viele Paare unter emotionalem und psychischem Stress. Nachwuchs gehört zu den wohl schönsten Dingen auf diesem Planeten und aus diesem Grund wünschen sich viele Paare selbst einen kleinen Racker. Dank fortschrittlicher Methoden im Bereich der medizinisch assistierten Fortpflanzung werden immer mehr Möglichkeiten für Paare mit Kinderwunsch geboten.

In-vitro-Fertilisation mit Eizellspende: hohe Erfolgsquote von über 65 Prozent

Die In-vitro-Fertilisation mit Eizellspende ist schon lange keine Seltenheit mehr und wird von Paaren genutzt, die Probleme haben, Nachwuchs auf dem herkömmlichen Weg zu bekommen. Diese Form der Behandlung wird vor allem bei Frauen über 40 genutzt, da sie zu dieser Zeit nur noch über etwa 3 Prozent ihrer Eizellen verfügen und die Chance auf eine Befruchtung somit sehr gering ist. Hier kommt dann die künstliche Befruchtung mit Eizellspende zum Tragen. Bei dieser werden mehrere Eizellen einer Spenderin genutzt, die mit den Spermien des männlichen Partners befruchtet werden.

Nach einer erfolgreichen Befruchtung und Bildung eines Embryos wird dieser dann in die Gebärmutter der Mutter eingesetzt, die sich zuvor mit Hormonen auf den Einsatz vorbereitet hat. Danach reift der Embryo in der Mutter heran und so ist der Kinderwunsch selbst bei Frauen über 40 kein Traum mehr. Angeboten wird die IVF mit Eizellspende für Frauen bis 49, da ab dem 50. Lebensjahr mögliche Komplikationen häufiger auftreten.

Die Erfolgsquote liegt bei dieser Form der künstlichen Befruchtung bei über 65 Prozent, je nach entsprechender Kinderwunschklinik. Diese legen Wert auf geprüfte Spenderinnen, die selbst schon kerngesunde Kinder haben und somit über fruchtbare Eizellen verfügen. Dadurch steigt die Chance auf eine Befruchtung stark an, kann aber zusätzlich durch das IMSI-Verfahren erhöht werden.

Geprüfte Spermien dank IMSI

Wenn eine künstliche Befruchtung in Betracht gezogen wird, kommt es natürlich auch auf die Spermien des männlichen Partners an. Bei einer IVF bietet sich die IMSI-Methode, Intrazytoplasmische morphologisch selektierte Spermieninjektion, effektiver an. Bei der IMSI werden die Spermien zuvor unter dem Mikroskop untersucht und nur die gesunden Exemplare ohne Anomalien genutzt.

Ein entscheidender Unterschied zu anderen Spermieninjektionen ist das Mikroskop. Dieses verfügt über eine 6.000-fache Vergrößerung, was das Überprüfen der Spermien noch genauer macht. Andere Methoden (ICSI) nutzen hierfür nur eine 400-fache Vergrößerung. Vor allem bei Männern, die nur schwache oder wenige Spermien zur Verfügung haben, bietet sich IMSI gut an, um die zeugungsfähigen Spermien nutzen zu können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.