Drucken im Studium oder in der Ausbildung – so sparst du überflüssige Kosten

Drucken im Studium oder in der AusbildungSowohl Studenten, als auch Azubis werden insbesondere vor Klausuren oder zum Beginn des neuen Semesters häufig mit Readern und Skripten überschwemmt.

Kein Wunder also, dass die Druckkosten nahezu ungebremst in die Höhe schießen und Ausmaße annehmen, die die meisten Azubis und Studenten wohl kaum begeistern. Mit ein paar wenigen Tipps jedoch, kannst auch du beim Drucken ganz einfach Geld sparen. Der folgende Artikel verrät, wie das möglich ist.

Druckkosten verringern: Textbearbeitung am Bildschirm ist keine Lösung

Viele Studenten und Azubis haben einen Drucker zu Hause. Hast auch du einen Drucker zu Hause, so kannst du mit ein paar einfachen Tipps eine Menge Geld sparen. Heutzutage werden Skripte oder Reader besonders gerne als pdf in diversen Plattformen hochgeladen. Diese ganzen Dokumente jedoch auszudrucken, kann viel Geld kosten.

Dutzendweise Texte am Bildschirm bearbeiten? Das ist natürlich auch keine Lösung, da dies viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Ein Studium ist teuer genug und auch in der Ausbildung fällt die Vergütung häufig nicht sehr hoch aus. Das Geld ist insbesondere dann besonders knapp, wenn du deine eigene Wohnung finanzieren musst. Aber keine Sorge, denn bereits beim günstigen Tintenstrahldrucker gibt es einige Möglichkeiten, wie du die Druckkosten möglichst gering halten kannst.

Der Sparmodus und das richtige Zubehör

Bekannterweise waren Laserdrucker in ihrer Anschaffung immer besonders teuer, in ihrem Verbrauch jedoch preiswerter, da mit dem Toner deutlich mehr Papier bedruckt werden konnte. Bei Tintenstrahldruckern und den dazugehörigen Patronen war es bislang genau umgekehrt.

Mittlerweile sind die Unterschiede allerdings schon lange nicht mehr so gravierend, denn es gibt auch günstige Laserdrucker und Toner, die den Geist sehr schnell aufgeben und Tintenstrahldrucker, deren Patronen erst nach langer Zeit gewechselt werden müssen. Grundsätzlich kommt es natürlich darauf an, wie viel du druckst. Setzt du den Drucker eher sparsam ein und benötigst diesen nur zu Beginn des Semesters oder in Klausurphasen, so kannst du ruhig zu einem Tintenstrahldrucker greifen. Möchtest du die Druckkosten senken, so solltest du damit beginnen, bei den Patronen nicht mehr die teuren Originalprodukte zu kaufen. Drittanbieter bieten ebenso gute, jedoch viel günstigere Toner und Druckerpatronen an.

Entscheidest du dich für das richtige Zubehör, so kannst du bis zu 75% damit sparen. Nimm deinen Drucker genau unter die Lupe, denn viele Drucker verfügen heutzutage über einen Sparmodus, bei welchem weniger Tinte verwendet wird. Zwar leidet die Qualität darunter, dennoch spielt dies insbesondere bei einem Skript, welches nach und nach sowieso mit Notizen versehen wird, keine Rolle. Du kannst den Sparmodus nicht finden? Ein Blick ins Handbuch deines Druckers kann dabei oft helfen.

Praxistipp: Es gibt Druckerkaufberater, wie diesen von printer4you.com, die euch die günstigsten Geräte nach Verbrauch berechnen. Ihr müsst hier allerdings unbedingt eine Laufzeit von 12 Monaten einstellen, weil der Berater eigentlich für Unternehmen entwickelt wurde.

Seitenanzahl, Farbe und Schriftart

Bekanntlich hat jedes Papier zwei Seiten. Diese solltest du nutzen, um Papier zu sparen. Die meisten Drucker besitzen den sogenannten Duplexdruck, bei welchem das Papier beidseitig bedruckt wird. Dein Drucker unterstützt diese Funktion nicht? Kein Grund zur Sorge, denn dann gibt es einen einfachen Trick: Du kannst im Druckerprogramm beispielsweise nur die ungeraden Seiten drucken lassen. Im Anschluss daran kannst du das Papier einfach verkehrt herum einlegen und dann nur die geraden Seiten drucken lassen.

Hinsichtlich der Farbe, dürfest du wissen, dass du mit dem klassischen Schwarz-Weiß-Druck natürlich besonders viel sparen kannst. Das liegt daran, dass Farbpatronen besonders teuer sind. Außerdem spielt Farbe bei Skripten oder anderen Texten kaum eine entscheidende Rolle. Beschränke dich außerdem nur auf die Texte oder Grafiken, die du wirklich brauchst. Benötigst du aus einem PDF-Dokument mit 30 Seiten lediglich eine bestimmte Textstelle, dann solltest du natürlich nicht das gesamte Dokument ausdrucken, denn es gibt die Möglichkeit der Markierung. Markierst du spezielle Textteile, so kannst du deinem Drucker im Druckmenü beauftragen, nur die gewünschten Textteile auszudrucken. Auch Grafiken, die für dich keine Rolle spielen, kannst du ausblenden.

Dies gilt übrigens auch für Werbebanner auf Webseiten, solltest du diese ausdrucken wollen. Last but not least solltest du auf die verwendete Schriftart achten. Erstaunlich, aber wahr: Auch die Schriftart hat einen Einfluss auf die Druckkosten, denn einige Schriftarten benötigen viel mehr Fläche als andere Schriftarten. Mit Schriftarten wie Arial oder Times New Roman bist du jedoch immer auf der sicheren Seite, da diese schlicht sind und dadurch weniger Fläche benötigen. Solltest du an deiner Universität oder Ausbildungsstelle nicht Drucken können, so musst du das Drucken zu Hause erledigen. Beachtest du die genannten Tipps jedoch konsequent, so kannst du dir einige Kosten sparen.

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