Alles auf einen Blick: Lebenshaltungskosten für das Studium im Ausland

Jedes Jahr zwischen November und Januar erhalten Studenten, die sich für ein Auslandssemester über Erasmus beworben haben, Bescheid darüber, in welchem Land sie das nächste Semester verbringen werden. Da das neue Semester bereits im Februar oder März beginnt, kommt viel Planung auf die Studenten zu. Manchmal möchten die Erasmus-Anwärter aber auch mehr als ein Semester im Ausland verbringen. Nicht verwunderlich, da Auslandserfahrung und multikulturelle Kompetenzen heutzutage bei Unternehmen und deren Suche nach neuen Talenten stark gefragt sind. Auch Sprachkenntnisse waren noch nie zuvor so wichtig und ein Semester unter anderen Erasmusstudenten, reicht oftmals nicht aus, um eine neue Sprache zu erlernen.

Dementsprechend befassen sich immer mehr Studenten mit der Option einen gesamten Studiengang im Ausland zu absolvieren. Aber hier spielt das Budget eine wichtige Rolle und die Kosten müssen ganz genau berechnet werden, denn oft ist das Studium im Ausland, anders wie in Deutschland, mit hohen Studiengebühren verbunden. Zusätzlich sind in Metropolen wie London oder Paris die Lebenshaltungskosten nicht zu unterschätzen.

Spotahome, internationaler Anbieter von möblierten Zimmern und Apartments, hat relevante Informationen für das Studieren im europäischen Ausland zusammengestellt. Die daraus entstandene Infografik bietet eine übersichtliche Zusammenfassung über Lebenshaltungskosten, Studiengebühren und staatliche Unterstützungsmöglichkeiten. Aber auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz, denn immerhin soll die Zeit im Ausland nicht nur von Arbeit und Kosten, sondern auch von einmaligen und unvergesslichen Erfahrungen geprägt sein. Also informiert die Infografik auch über die Möglichkeiten kostenloser Freizeitaktivitäten und landestypischer Sportarten, die im eigenen Land normalerweise nicht angeboten werden. Verglichen wurden die folgenden acht westeuropäischen Metropolen: Dublin, London, Brüssel, Berlin, Wien, Rom, Mailand und Paris.

Wer sich für ein komplettes Studium im Ausland interessiert, der sollte sich zuvor mit dem Thema Studiengebühren vertraut machen. Denn anders als in Deutschland und Österreich, die für Ausländer die der Sprache mächtig sind, ein kostenloses Studium anbieten,  muss man in anderen Ländern oftmals mit hohen Gebühren rechnen. In Italien, Spanien, Belgien und Frankreich kann man an öffentlichen Universitäten in der Landessprache für einen Jahresbeitrag von unter 1500 Euro studieren. Besonders teuer ist das Studium in England und Irland. Dort muss man mit über 11.500 Euro an Studiengebühren pro Jahr rechnen.

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Finanzielle Unterstützung vom jeweiligen Staat, gibt es in Frankreich, Deutschland, Irland, Italien und Spanien. Art und Umfang der Unterstützung unterscheidet sich von Land zu Land. Was in Deutschland beispielsweise das Bafög ist, ist in Frankreich das sogenannte APL (Aide pour Logement), welches die Studierenden unabhängig ihrer Nationalität bei der Mietzahlung unterstützt.

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In Sachen Miete erweist sich besonders London als ein teures Pflaster, wenn es um ein WG Zimmer geht. Die Preise beinhalten zwar die Nebenkosten und Möblierung, aber für 730-830 Euro bekommt man in Berlin schon eine kleine Wohnung. Gefolgt wird das Ranking von Paris (650-750 Euro) und Dublin (600-700 Euro). Besonders günstige Zimmer können Studierende dagegen in Brüssel (450-550 Euro), Madrid (440-540 Euro), Rom (430-530 Euro) und Berlin (450-550 Euro) anmieten.

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Beim Vergleich der Transportkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Dublin ein besonders teures Pflaster (114,50 Euro / Monat für das Studententicket), gefolgt von London (62 Euro). Besonders preiswert kommen Studenten in Brüssel (7,50 Euro/Monat), Madrid (20 Euro) und Mailand (22 Euro) durch die Stadt.

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Eine neue europäische Metropole zu entdecken ist spannend! Allerdings tut der Eskapismus in Städten wie Paris oder London auch oft dem dem Geldbeutel weh. Aber es gibt auch viele kostenfreie Erlebnisse, die anderen teuren Aktivitäten in nichts nachstehen. So kann Wien mit einem Innenstadt Strand an der Donau punkten, Madrid bietet zu bestimmten Zeiten kostenlosen Eintritt in das Prado Museum und in London ist die Aussichtsplattform im Sky Garden zu empfehlen. Aber auch verlassene Orte, wie zum Beispiel der Themenpark in Berlin, bieten Besuchern eine ganz besondere Atmosphäre. Wer Flohmärkte mag, sollte dem Ha’Penny Markt in Dublin einen Besuch abstatten.

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Was hilft besser dabei, in die Kultur eines neuen Landes einzutauchen, als eine lokale Sportart auszuprobieren? In Italien wird eine Mischung zwischen Fußball und Golf immer gefragter, in Frankreich, Belgien und Deutschland kann man lokale Ballsportarten ausprobieren. Aber auch exotische sportliche Aktivitäten, wie Steinheben, das in Spanien praktiziert wird, stehen zur Auswahl. Vielleicht möchte man daran nicht selbst teilnehmen, aber das Zuschauen lohnt sich auf jeden Fall ;-).

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