Ich fühle mich noch nicht bereit für die Universität – Was tun?

internat salem kolleg

Der Beginn eines Studiums bringt eine Menge Herausforderungen mit sich. Man muss sich nicht nur in einer neuen Stadt und im unbekannten Umfeld der Universität zurechtfinden, sondern soll auch plötzlich wissenschaftlich arbeiten und seinen Lernplan komplett selbständig einhalten.

Zusätzlich dazu steht man vor der Challenge von Zuhause ausgezogen zu sein und plötzlich allein waschen, kochen und mit seinen Mitbewohnern auskommen zu müssen. Was zwar nach verlockend viel Freiheit klingt, kann auch schnell zu einer Herausforderung werden, der man sich noch nicht ganz gewachsen fühlt. Was also tun, wenn man noch nicht so richtig bereit für den Studienstart ist?

Nach ihrem Abitur 2016 befand sich Marion in der gleichen Situation. Sie war sich nicht nur unsicher darüber, ob sie dem Alltag einer Studentin gewachsen ist, sondern wusste auch noch nicht, welcher Studiengang der richtige für sie sein könnte. „Mit Verlassen der Schule betrete ich einen schmalen Grad auf dem Weg ins Erwachsenenleben, denn Eigenverantwortung muss gelernt sein und das ‚Risiko‘ ist nicht gerade gering, bei Fehlern tief zu fallen“, berichtete Marion.

Auf der Suche nach Alternativen zum Studium hat Marion allerdings die ideale Lösung für ihre Situation gefunden. Im September 2016 hat sie ein Orientierungsjahr mit Studium Generale am Salem Kolleg begonnen. Während der zehn Monate auf dem Campus in Überlingen haben die Kollegiaten die Möglichkeit das Leben in einer WG zu testen. Außerdem besuchen sie Vorlesungen an der Universität Konstanz und Seminare auf dem Campus. So lernen die Kollegiaten nicht nur den universitären Alltag kennen, sondern können auch herausfinden, welcher Studiengang der Richtige für sie ist. Unterstützt werden sie dabei durch regelmäßige Studienberatung.

Im Unialltag und auf dem weiteren Lebensweg stößt man öfter an seine Grenzen. Aus diesem Grund bietet das Salem Kolleg seinen Teilnehmern ein Outdoor Training, in dem sie lernen ganz bewusst an ihre Grenzen zu gehen und sie zu überwinden. Das stärkt den Willen und die Persönlichkeit. 

Die Kollegiaten reifen in ihrer Zeit am Salem Kolleg, finden heraus wer sie sind und was zu ihnen passt. Björn gehört wie Marion zum Kollegjahrgang 2016/2017. Er sagt über die Zeit im Kolleg „Ich glaube schon, dass ich mich verändert habe. Die Bewältigung von eigentlich normalen Alltagsproblemen, die auf einen zukommen, wenn man von zu Hause in eine Gemeinschaft zieht, hat mich meines Erachtens schon erwachsener gemacht.“

Björn studiert mittlerweile „Maschinenwesen“, Marion „Psychologie“. Beide sind froh, dass sie sich nach ihrem Abitur ein Jahr Zeit genommen haben um zu reifen und herauszufinden, was sie vom Leben erwarten. Björn sagte sogar: „Das Kollegjahr ist für mich bisher eine der besten Erfahrungen meines Lebens.“ 

Wie der Alltag der Kollegiaten am Salem Kolleg aussieht, kann man in diesem Video erfahren:

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