Psychologie im Webdesign – Worauf Kunden am besten ansprechen

Psychologie im WebdesignDer potenzielle Kunde entscheidet in der Regel im ersten Augenblick darüber, ob er die angeklickte Webseite interessant findet und ob er einen potenziellen Kauf in Erwägung zieht oder nicht.

Daher macht es durchaus Sinn die eigene Webseite bewusster zu designen und sie mithilfe verschiedener Statistiken an verschiedene Suchtypen anzupassen.

Was gibt es für Suchtypen und wie unterscheiden sich diese?

Um zu verstehen, welche Suchtypen den eigenen Content konsumieren und das Design dementsprechend zu optimieren, muss man erst einmal grundsätzliche Suchmuster verstehen. Im Grunde findet der Kaufprozess in drei Schritten statt, die unabhängig voneinander stattfinden können. Grundsätzlich durchläuft jeder Käufer zumindest eines der folgenden drei Stadien, bevor er einen Kauf abwickelt.

Der informationssuchende Suchtyp
Der informationssuchende Kunde ist auf der Suche nach Informationen, hat aber in der Regel eine grobe Vorstellung, wonach er genau sucht. Hier werden gezielt verschiedene Inhalte konsumiert, um eine breitere Anschauung des Marktes zu gewinnen.

Der next-step-fokussierte Suchtyp
Der next-Step-fokussierte Kunde hat eine genaue Vorstellung, wie seine gesuchte Informationsquelle aussehen soll. Er fokussiert sich hauptsächlich auf verschiedene Call-to-action-Elemente, um auf dem simpelsten und schnellsten Weg seine gewünschte Seite zu erreichen.

Der kaufbereite Suchtyp
Der kaufbereite Suchtyp hat bereits klar entschieden, was er genau erwerben möchte. Er nimmt deutlich mehr Hürden auf sich, als der informationssuchende oder next-step-fokussierte Suchtyp und zeigt Bereitschaft, auch eher undurchdacht designte Webseiten zu durchsuchen. Im Grunde findet jeder Kauf aus einer der drei genannten Kategorien statt. Wenn die eigene Kundschaft also soweit verstanden wird, dass klar ist, welche Suchtypen die meisten Buys erzielen, kann und sollte man Zeit in eine gezielte grafische Optimierung des eigenen Contents investieren.

Optimierung der eigenen Webseite

Will man sich psychologische Vorteile durch eine gezielte grafische Optimierung der eigenen Webseite verschaffen, muss man selbst kleinste Details beachten.

  • Es gibt eine Vielzahl von Studien über den Einfluss von Farben auf das Kaufverhalten von Kunden. So kann bspw. eine farbliche Veränderung von Call-to-action Buttons die eigene Conversion-Rate deutlich verbessern. Wiegt man also das farbliche Erscheinungsbild der Webseite gezielt und strategisch korrekt ab, können vor allem next-step-fokussierte Suchtypen deutlich einfacher als Kunde gewonnen werden. Wichtig ist dabei nicht nur die farbliche Gestaltung der Call-to-action Buttons, sondern dass allgemeine farbliche Erscheinungsbild, bzw. der Mix aus verschiedenen Farbtönen im Header, in Überschriften, sowie die Hauptfarben der verwendeten Bilder.
  • In einer Zeit von einer fast unendlichen Menge von Webcontent, hat sich die Aufmerksamkeit des Standard-Besuchers deutlich verändert. Hauptsächlich wahrgenommen werden also Header, Bullets, Navigationselemente und fettgedruckter Content. Kann man diese strategisch wertvoll platzieren und mit einem aufgeräumten Erscheinungsbild auch den letzten Minimalisten überzeugen, lassen sich leichter informationssuchende Suchtypen als Kunden akquirieren, da diese zwar eine grobe Vorstellung der eigenen Suchintention mitbringen, aber dennoch auf der Suche nach überzeugenden Informationen sind. Eine Veränderung dieser Elemente wirkt sich aber trotzdem positiv auf jegliche Suchtypen aus.
  • Den kaufbereiten Suchtypen muss man in der Regel nicht mehr überzeugen, sondern nur noch von einem vorzeitigen Verlassen der eigenen Webseite abhalten. Dies kann durch ein allgemein professionelles Erscheinungsbild und durch gezielt platzierte Aktions-Elemente geschehen.

Professionalität ausstrahlen

Es ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je den eigenen Content professionell zu präsentieren und so Alleinstellungsmerkmale zu sammeln. Am effektivsten schafft man dies, in dem man sich an professionelle Agenturen wie  Webdesign-Boutique aus München wendet, welche genauestens über Suchtypen und gezielte grafische Optimierungen Bescheid wissen und mit dem Wissen eine kosteneffiziente Optimierung anbieten können. Hat man die Key-Elemente und deren farbliche Erscheinung dem eigenen Produkt und den verschiedenen Suchtypen entsprechend angepasst, werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit deutliche Verbesserungen in der eigenen Conversion-Rate feststellen lassen.

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