Riester Rente für Auszubildende: Früh anfangen lohnt

Riester Rente bei AuszubildendenDie Riester Rente ist in aller Munde, da die allgemeinen Rentenzahlungen immer weniger werden.

Bei einem Einkommen von durchschnittlich 1.800 Euro liegen die Rentenzahlungen momentan zwischen 720 und 820 Euro pro Monat. Wie die Zahlungen der Renten in 10 oder 20 Jahren aussehen ist ungewiss.  Bei dieser Faktenlage kommt immer mehr das Gefühl auf, dass die eigene Rente später nicht ausreichen könnte.

Auszubildende sollten früh an die Rente denken

Auf der anderen Seite ist aber verständlich, dass sich viele junge Leute noch keine Gedanken über das alt werden machen wollen. Zu groß ist zudem die Versuchung, das erste richtig verdiente Geld auszugeben, anstatt es für später aufzuheben. Oftmals reicht zudem das Gehalt in der Ausbildung gerade so für das alltägliche Leben aus.

Fakt ist jedoch, dass es sich auf jeden Fall lohnt, früher mit dem Sparen zu beginnen. Damit auch Auszubildende und Geringverdiener die Chance auf eine faire Rente haben, hat sich der Gesetzgeber etwas Besonderes einfallen lassen: Mit der Riester Rente für Auszubildende und Geringverdiener, kann das eigene Vorsorgevermögen, mit Hilfe des Staates, erhöht werden. Entscheidet sich ein Azubi für die Riester Rente, zahlt er monatlich einen bezahlbaren Betrag in seinen Rentenfond ein. Der Staat gibt einen weiteren Anteil dazu. Je länger gespart wird, desto mehr kommt am Ende auch dabei raus. Daher ist es sehr empfehlenswert, sich bereits in der Ausbildung an der Riester Rente zu beteiligen.

Da das Gehalt eines Auszubildenden recht gering ist – durchschnittlich 9.600 Euro brutto jährlich – ist ein entsprechend niedriger Beitrag von Nöten (nur 4 Prozent des Bruttojahresgehalts). So kann bis zu Beginn der vollen Arbeitsbereitschaft bereits einiges an Guthaben angesammelt werden. Dank Zulagen und mehr kann sich so eine zusätzliche Rente von mehreren hundert Euro monatlich ergeben. Dafür muss jedoch früh angefangen werden.

Riester Rente ist nicht anrechenbar & somit sicher

Die Riester Rente war zuletzt häufig in der Kritik, teilweise aber zu Unrecht. So ist das Guthaben der Riester Rente nicht anrechnungsfähig auf die gesetzliche Rente oder Harzt-IV-Sätze. Das bedeutet, dass auch bei Arbeitslosigkeit kein Geld umsonst eingezahlt wurde und die gesetzliche Rente definitiv zusätzlich zu verstehen ist. Die Renditen bei einem guten Riester Fondssparplan liegen übrigens bei bis zu 7 Prozent jährlich im Bestfall.

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