Das leere Blatt: Schreibblockaden erkennen, vermeiden und überwinden

Schreibblockaden erkennen, vermeiden und überwinden Jeder, der schon einmal einen längeren Text schreiben musste, kennt vermutlich das Gefühl: Obwohl das Thema klar ist, blinkt der Cursor auf der leeren Seite vor sich hin – du weißt einfach nicht, wie du den Text anfangen sollst. Oder du steckst bereits mitten in deiner Seminararbeit und plötzlich schaltet dein Kopf auf stur und nichts geht mehr.

Wie du erkennst, dass eine Schreibblockade naht, wie du sie vermeiden oder (wenn es schon zu spät ist) überwinden kannst, erfährst du hier.

Mit guter Planung Schreibblockaden keine Chance geben

Am besten ist es natürlich, wenn du gar nicht erst in die Verlegenheit einer Schreibblockade kommst. Was immer hilft, ist eine gute Struktur. Je besser du deinen Text im Voraus planst und strukturierst und je genauer du dir überlegst (und notierst!), welche Inhalte wo ihren Platz finden, desto geringer ist das Risiko, plötzlich nicht mehr weiter zu wissen.

Einfach mal mittendrin aufhören

Du weißt, regelmäßige Pausen sind wichtig, damit du klar im Kopf und leistungsfähig bleibst. Ein spezieller Tipp: Hör auf, wenn es gerade am besten läuft. Klingt seltsam? Mag sein, aber diese Taktik hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Wenn du in dem Moment unterbrichst, indem du gerade richtig im Schreibfluss bist, fällt es dir umso leichter, nach der Pause wieder einzusteigen.

Wenn du ihm Gegensatz dazu erst einen Abschnitt fertigmachst und es dir nach der Pause schon vor dem nächsten Teil graust, läufst du Gefahr, gar nicht erst wieder anzufangen und rennst der Schreibblockade in ihre offenen Arme.

Die Schreibblockade ist da – was nun?

Egal, wie gut man sich vorbereitet und aufpasst: Manchmal erwischt dich die Schreibblockade trotzdem. Was nun? Oberstes Gebot: Weg vom Problemtext! In den meisten Fällen bringt es gar nichts, sich stundenlang mit der schwierigen Stelle abzuquälen und darauf zu hoffen, dass die Schreibblockade verschwindet, wenn man nur lange genug die leere Seite anstarrt.

Mach stattdessen etwas anderes. Wenn dir die Zeit im Nacken sitzt, versuch zum Beispiel einen anderen Teil der Arbeit zu schreiben. Die Ausformulierung deiner These macht dir gerade Schwierigkeiten? Dann mach dich an die Beschreibung deiner durchgeführten Studie. Weiterschreiben an anderer Stelle nimmt dir den Druck und das lähmende Gefühl, nicht weiterzukommen.

Du hast noch genug Zeit, bis du deine Arbeit abgeben muss? Glückwunsch, du hast den Freifahrtschein zur kompletten Ablenkung. Geh einkaufen, mach den Haushalt, schau die neueste Folge deiner Lieblingsserie auf Netflix, triff dich mit Freunden oder mach einfach ein Nickerchen. Alles, was dich auf andere Gedanken bringt, ist erlaubt. Dein Unterbewusstsein setzt sich auch ohne deine Aufmerksamkeit weiter mit dem Thema auseinander und wenn du dich zurück an den Schreibtisch setzt, kommen die Wörter vermutlich ganz von alleine.

Die richtigen Bedingungen schaffen

Manchmal hilft auch ein Ortswechsel. Du musst dafür nicht unbedingt in ein Café oder die Uni-Bibliothek gehen – vielleicht reicht es schon, wenn du dich vom Schreibtisch an den Küchentisch bewegst. Die veränderte Umgebung setzt häufig neue Impulse frei.

Und setz dich vor allem nicht unter Druck. Dein Text muss nicht im ersten Anlauf perfekt sein. Schreib einfach drauf los – redigieren kannst du später immer noch. Wenn du dir Sorgen um die Form und die sprachliche Richtigkeit deiner Arbeit machst, gibt es Unterstützung, beispielsweise für das Lektorat einer Bachelorarbeit. So kannst du dich komplett ohne Ablenkung dem Schreiben widmen – und der Schreibblockade geschickt aus dem Weg gehen.

bildungsdoc®-Handbuch:

bildungsdoc® beantwortet die häufigsten Fragen zu:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.