Privatschulen: Die Zukunft oder nur eine gute Alternative?

Privatschulen sind erfolgreiche Lerneinrichtungen - leider nicht kostenfrei

Privatschulen befinden sich in der Verantwortung eines freien (nichtstaatlichen) Schulträgers. Trotz allem stehen, zumindest in Europa, auch die freien Schulen unter staatlicher Aufsicht und verfügen im Allgemeinen über einen öffentlich-rechtlichen Status.

Die Nachfrage nach Privatschulen hat seit einigen Jahren stetig zugenommen. Gründe sind u.a. die teilweise chaotischen Zustände an öffentlichen Einrichtungen und die großen Verwirrungen – auch innerhalb des Lehrkörpers – durch ständig neue Reformen, die keiner mehr versteht.

Eltern suchen deshalb verstärkt nach Alternativen bzgl. Schulausbildung. Die Privatschulen stellen eine gute und gesunde Konkurrenz und Ergänzung zu den staatlichen Schulen dar.

Eltern zahlen für den Besuch einer Privatschule ein monatliches Schulgeld. Dieses kann bis zu 1.000 € und mehr pro Monat betragen und ist abhängig von der Schule, dem ausgewähltem Leistungspaket und wie lange der Schüler tagsüber betreut werden soll. Viele Privatschulen bieten Stipendien für Schüler, für die der Schulbesuch bzw. Internatsbesuch trotz guter Leistungen nicht erschwinglich wäre. Damit sorgen die Privatschulen für eine größere Chancengleichheit.

Vorteile von Privatschulen gegenüber staatlichen Schulen

  • Motto: Forderung und Förderung – statt Überforderung! Es werden pädagogische Impulse gesetzt und mit innovativen Konzepten bieten die Privatschulen Antworten auf die Bildungsherausforderungen der Zukunft an.
  • Privatschulen, auch als Ganztagsschule bzw. Ganztagsgymnasium möglich, bieten eine bessere Strukturierung, d.h., dass neben den Lehrsystemen auch die Lehrmittel (PCs und Co.) meistens auf dem neusten Stand sind. Unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag ermöglichen eine „gelenkte“ Freizeitgestaltung und fördern so gleichzeitig jeden einzelnen Schüler.
  • Kleinere Klassen und intensive Schülerbetreuung führen gezielt zu besseren Lernergebnissen. Kinder können individueller gefördert werden – notfalls mit Einzelunterricht. Oft ist auch das Angebot an Wahlfächern größer. Schüler gehen nicht einfach in einer Riesenklasse unter. Lehrer bemühen sich um jeden einzelnen Schüler. Außerdem gibt es weniger Stundenausfälle und normalerweise gibt es auch keine Raumnot wie an öffentlichen Schulen.
  • An Privatschulen unterrichten meistens nur die besten Lehrer, den sie stellen ihr Lehrpersonal selbst ein und können sich so diejenigen Lehrer aussuchen, die zu ihrem Schulkonzept am besten passen.

Wie findet man die passende Privatschule?

Eltern sollten mit ihrem Kind Gespräche führen über das was wichtig ist, was das Kind will und was wirklich zum Kind passt. Außerdem sollten die Eltern mit ihrem Kind sich die Schule bzw. das Internat genau ansehen und Gespräche führen mit Lehrkräften und Eltern, deren Kind schon die Schule besucht – auch über den offiziellen Termin hinaus. Wichtig ist auch, ob das pädagogische Konzept gut zum Kind passt. Letztendlich entscheidet das Bauchgefühl, ob Schulphilosophie, Schulklima und Lehrer zum eigenen Kind passen.

Ist das Kind in bestimmten Fächern leistungsschwach oder anderseits in bestimmten Fächern (z.B. Musik, Sprachen oder Sport) besonders talentiert ist, kann ein Internat eine gute Alternative sein, da durch die Internatsausrichtung das Kind gezielt gefördert werden kann. Die Internatsschüler profitieren von Bildungsangeboten, die das eigenständige Lernen in den Vordergrund stellen.

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