Studieren in Dresden

Studieren in DresdenWer in Dresden studieren möchte, findet in der Vielzahl an Studiengängen mit Sicherheit sein Wunsch-Studienfach. Etwa 45.000 Studenten und Studentinnen sind hier an insgesamt 11 Hochschulen immatrikuliert.

Die größte Hochschule ist die Technische Universität. Allein an den 14 Fakultäten der TU werden 122 Studiengänge angeboten. Die TU gehört zu einer der 11 Exzellenz-Universitäten in Deutschland und bekräftigt damit das große Leistungspotential des Wissenschaftsstandortes Dresden.

Wer kann in Dresden studieren?

Um an einer Hochschule studieren zu dürfen, braucht man eine Hochschulzugangsberechtigung. Diese erwirbt man mit der allgemeinen Hochschulreife. Es werden aber auch Studienabschlüsse einer Fachhochschule oder eine abgelegte Meisterprüfung anerkannt.

Um an einer Fachhochschule studieren zu können, braucht man entweder eine allgemeine oder eine fachgebundene Hochschulreife. Den Zugang berechtigt auch eine abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender dreijähriger Praxiserfahrung.

Oftmals bewerben sich mehr Studierende als es Plätze gibt. Daher ist bei einigen Studiengängen die Zahl der Zulassungen beschränkt (Numerus clausus). Dann entscheidet oft die Zeugnisnote.

Für Studierende aus dem Ausland müssen Zeugnisse zuvor anerkannt werden. Die Zulassungsvoraussetzung wird vom akademischen Auslandsamt gesondert geprüft.

Das Studentenwerk, dein Freund und Helfer…

Für alle Belange rund um das Studieren in Dresden ist das Studentenwerk der erste Anlaufpunkt. Hier erhält man vielfältige Hilfen und Informationen, etwa zur Wohnungssuche oder den Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium.

… bei der Wohnungssuche

Beim Studentenwerk Dresden kann man sich für ein Zimmer in einem der 32 Studierendenwohnheime bewerben. Wer auf eigene Faust; z. B. bei sz-immo.de, eine Bleibe in der Stadt sucht, wird sich wahrscheinlich für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft entscheiden. Im Internet oder durch Aushänge in der Stadt werden oft Mitbewohner und Mitbewohnerinnen gesucht. Wer es sich leisten kann, findet womöglich auch eine eigene Wohnung. Dabei braucht man durchaus etwas Ausdauer und Glück, um auf Anhieb fündig zu werden.

… für die Studienfinanzierung

Auch bei der Frage nach der Finanzierung des Studiums lohnt es sich, das Studentenwerk aufzusuchen. Es vermittelt unter anderem Förderungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das BAföG-Amt berät dazu umfassend und hilft den Studenten die nötigen Anträge auszufüllen.

Das Studentenwerk unterstützt bei der Suche nach Jobs und kann Auskunft über die Möglichkeit eines Stipendiums geben. Vor allem Studenten können schnell einen Job in der Stadt finden, der besondere Rücksicht auf die Vorlesungszeiten nimmt. Studien- oder Bildungskredite von Banken oder dem Bundesverwaltungsamt sind eine weitere Möglichkeit, sich sein Studium zu finanzieren. Diese sind jedoch oft mit Zinsen zurückzuzahlen, wohingegen das BAföG ein zinsfreies Darlehen ist.

Leben und Lernen während des Studiums

Das Studieren wurde durch die Modularisierung stark verdichtet. Dennoch gibt es genügend Freiraum, seine Zeit selbstständig einzuteilen und eigene Schwerpunkte zu setzen. Das bedeutet viel Freiheit, erfordert aber auch Organisationstalent und Disziplin. Wie die Zeit während des Studiums am besten einzuteilen ist, kommt auf den Studiengang an. Vor allem in den Bachelor- und Masterstudiengängen gibt es vorgeschriebene Module, die besucht werden müssen.

Es ist ratsam, sich Zeit für die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen einzuplanen. Die vorlesungsfreie Zeit zwischen den Semestern ist in der Regel dem Selbststudium, Urlaub, einem Ferienjob, Praktika oder dem Schreiben von Hausarbeiten vorbehalten. Aber auch seine Freizeit kann man in Dresden sehr vielseitig gestalten.

Und nach dem Studium?

Irgendwann ist der Abschluss geschafft. Nun steht der Einstieg ins Berufsleben bevor. Viele Hochschulen fördern diesen Schritt durch Weiterbildungen. Die TU Dresden hilft zum Beispiel durch Bewerbungstrainings oder bei der Existenzgründung.

Vielleicht konnte man aber schon bei einem Praktikum überzeugen und wird in eine Festanstellung übernommen. Auch die Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule ist denkbar. Absolvententreffen bieten die Möglichkeit in Kontakt zu bleiben und Freundschaften über die Zeit des Studiums hinaus zu pflegen.

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