„Tablet statt Tafel“ – Die Digitalisierung der Bildung

Die technische Entwicklung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Bildung, denn das Ganze betrifft nicht nur die Kinder während der Schulzeit, sondern auch die Erwachsenen im Studium oder gar bei einer Weiterbildung im Beruf. Doch welche Vor- und Nachteile bringt diese Entwicklung mit sich? Die Meinungen gehen hierbei stark auseinander. In diesem Artikel gehen wir etwas näher auf dieses Thema ein…

Die Digitalisierung vereinfacht das Lernen

Besonders stark betroffen von der Digitalisierung sind die Berufe. Dort gab es zuerst die Computer im Büro. Letztendlich gibt der Arbeitsmarkt immer den Takt vor und die Universitäten und die Schulen ziehen dementsprechend nach. Werden in immer mehr Berufen Computer, Tablets und Notebooks verwendet, dann müssen sich natürlich auch die Schulen und Hochschulen entsprechend anpassen. Schließlich sind diese beiden Institutionen dazu da, die Kinder und Jugendlichen auf die spätere Arbeitswelt vorzubereiten. Doch es gibt auch Kritik, denn viele Eltern lehnen eine frühzeitige Berührung ihrer Kinder mit den digitalen Hilfsmitteln ab. Dies führt häufig zu Diskussionen zwischen den Eltern und Lehrkräften. Dies ist auch verständlich, denn viele Eltern sind ohne diese Hilfsmittel aufgewachsen und können sich auch heute damit noch nicht richtig anfreunden. Es handelt sich dabei also um einen typischen Konflikt der Generationen.

Dennoch kommen die Befürchtungen nicht ganz von ungefähr, denn die Angst ist berechtigt, dass die eigenen Kinder stundenlang nur vor dem Rechner sitzen, anstatt draußen mit Freunden zu spielen oder eigenständig und ohne Hilfsmittel zu lernen. Deshalb ist Einfühlungsvermögen gefragt, damit Eltern und Lehrkräfte gemeinsam eine gute Lösung für alle Beteiligten finden können. Die Vorteile bei der Nutzung von digitalen Medien auf der anderen Seite überwiegen aber deutlich, denn durch die digitalen Hilfsmittel können viele Dinge besser und aktueller dargestellt werden. Erinnert man sich an früher, waren schon die Tageslichtprojektoren eine nützliche Weiterentwicklung zur Tafel. Letztendlich ist es nun dasselbe mit den Notebooks, Tablets und anderen technischen Geräten. Viele Eltern und Institutionen schauen jedoch noch die zusätzlichen Kosten, wobei nicht immer teure Geräte wie das iPad von Apple oder Surface Pro von Microsoft notwendig sind. Auch günstige Alternativen wie etwa das Ninetec Inspire Tablet reichen für die meisten Zwecke völlig aus.

Wie viel einfacher und bequemer das Lernen dadurch werden kann, ist an folgendem Beispiel erkennbar. So können beispielsweise Sprachen mittlerweile auch ohne Lehrer ganz bequem Zuhause erlernt werden. Sprachprogramme und Onlinedienste wie etwa Babbla oder Busuu können nicht nur die Vokabeln und die Grammatik vermitteln, sondern durch integrierte Audiodateien helfen sie auch immer wieder beim erlernen der richtige Aussprache durch flexible und zeitlich unabhängige Lernmöglichkeiten. Außerdem sorgen die technischen Hilfsmittel für mehr Spaß, mehr Interaktivität und mehr Aktualität.

Die Lehrer stehen der Entwicklung offen gegenüber

Die Schulaktion “Digitale Gesellschaft gestalten” führte zum neunten Nationalen IT-Gipfel eine Lehrerbefragung durch. Im Rahmen der Aktion befragte der auf Bildungsprojekte spezialisierte Zeitbild Verlag bundesweit Lehrkräfte. Das Ergebnis: 83 Prozent der Lehrer in Deutschland sind sich einig darüber, dass IT und Medienkompetenz im schulischen Unterricht unabdingbar sind. Damit wirkt sich die Medienkompetenz bereits während der schulischen Ausbildung aus und nicht erst im Berufseinstieg. 75 Prozent der Lehrer haben ebenso den Eindruck gewonnen, dass die Schüler die Digitalisierung in der Bildung für ihre künftige berufliche Tätigkeit als wichtig oder gar sehr wichtig einschätzen.

Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten

Letztendlich ist es wie in allen Bereichen: Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen. Die technische Entwicklung schreitet immer weiter voran und dagegen kann und will sich auch der Bildungssektor in Deutschland gar nicht wehren. Die befürchteten Nachteile sind mehr oder weniger aus Angst und Ungewissheit entstanden, doch die Vorteile der digitalisierten Bildung überwiegen deutlich.

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