Tipps fürs Arbeiten von unterwegs

Noch betrifft es hauptsächlich Freiberufler, aber auch immer mehr „normale“ Angestellte haben die Möglichkeit, ab und zu von unterwegs aus zu arbeiten. So lässt sich Abwechslung in den Alltag bringen, und das Gefühl, dass einem im Büro die Decke auf den Kopf fällt, gehört der Vergangenheit an. Das klingt erst mal nach der perfekten Lösung, birgt aber auch einige Herausforderungen. Denn die Arbeit von unterwegs aus erfordert ein hohes Maß an Disziplin und Selbstständigkeit, genau wie ein außergewöhnlich gutes Zeitmanagement.

Damit die mobile Arbeit reibungslos funktioniert, haben wir dir ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt.

1. Klarheit schaffen

Diesen Hinweis musst du nur beachten, wenn du Angestellter bist. Denn dann musst du natürlich vorher mit deinem Chef klären, ob du mobil arbeiten kannst. Mache dabei klar, dass du nicht im Home-Office, sondern tatsächlich unterwegs arbeitest, sonst kann es später zu Problemen kommen.

2. Möglichst wenig mitnehmen

Je weniger du mit dir herumträgst, desto besser. Beschränke dich also wirklich auf das Wesentliche. Mach eine Liste, mit allem, was in deiner Tasche ist, und hake alles ab, was du tatsächlich verwendest. So siehst du, was wirklich wichtig ist und was daheim bleiben kann.

3. Kabelsalat vermeiden

Sowohl unterwegs als auch beim Arbeiten solltest du darauf achten, dass Stromkabel und Ähnliches immer ordentlich aufgerollt sind. Sind sie das nicht, gehen sie viel schneller kaputt.

4. Ein ruhiges Plätzchen suchen

Wenn du dich schon entspannt in einem Café sitzen und arbeiten siehst: Vergiss es lieber. Was in Filmen bestens funktioniert, ist im Alltag extrem schwierig, da dich ständig irgendwas ablenken wird. Arbeite stattdessen lieber in einer Bibliothek oder an einem anderen ruhigen Ort.

5. Cloudlösungen verwenden

Die Programme, die du zum Arbeiten brauchst, speicherst du am besten nicht auf deinem Laptop, sondern auf einer Online-Plattform. Viele der Softwarelösungen, die du brauchst, gibt es schon als Cloudversion – ob Office-Programme oder Buchhaltungssoftware (wie etwa von Lexware). So kannst du von verschiedenen Geräten aus auf sie zugreifen.

6. Sicherheitskopien anlegen

Im Gegensatz zu Apps und Programmen empfiehlt es sich bei Dateien nicht, sie nur online zu speichern – alleine schon aus Datenschutzgründen. Lege stattdessen auf einem USB-Stick ein Backup an. So kannst du erstens an mehreren Geräten arbeiten und kannst es etwas leichter verschmerzen, wenn dein Laptop abstürzt.

7. WebApps nutzen

Mit Online-Apps wie etwa Google Docs kannst du von überall auf deine Arbeit zugreifen und sie gleichzeitig ans Büro übermitteln, indem du einfach einen gemeinsamen Account verwendest. So kann dein Chef jederzeit sehen, dass du tatsächlich Fortschritte machst.

8. Immer für Internet sorgen

Sei immer darauf vorbereitet, dass du kein W-Lan hast. Das kommt zwar mittlerweile nicht mehr allzu häufig vor, dafür dann aber meist dann, wenn du es am wenigsten gebrauchen kannst. Mit einem Smartphone oder einem Surfstick kannst du solchen Fällen vorbeugen.

9. Weitere Sicherheitsaspekte

In einem öffentlichen Netzwerk zu arbeiten bedeutet ein erhöhtes Risiko für deine Daten. Sichere deinen Laptop also mit einer Firewall und einem guten Virenscanner. Behalte ihn außerdem stets im Auge, damit er nicht gestohlen wird. Am besten sicherst du ihn mit einem Schloss und einem Programm wie Prey, mit dessen Hilfe sich der Standort des Geräts bestimmen lässt.

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