Trainee-Programm: Verkapptes Praktikum oder Karriere-Turbo?

JobsucheTrainees spielen in deutschen Unternehmen eine immer größere Rolle, wenn es darum geht, qualifizierte Nachwuchskräfte zu rekrutieren und zu binden. Trainee-Programme dienen den Unternehmen dazu, eine unternehmensinterne Ausbildung durchzuführen und gleichzeitig Führungskräftenachwuchs sicherzustellen.

Davon profitieren beide Seiten – die Trainees und auch die Unternehmen. In großen Konzernen verlaufen die Trainee-Programme oft nach einem rigiden System mit festgelegten Einsatzplänen. In mittelständischen Unternehmen dagegen werden die Trainee-Programme flexibel und individuell gestaltet.

Hinweis: Funktion und Bedeutung der Trainees unterliegen (noch) der Interpretation der jeweiligen Arbeitgeber. Der Begriff „Trainee“ ist arbeitsrechtlich nicht geschützt. Deshalb bei der Bewerbung darauf achten, dass es sich wirklich um eine klassische Trainee-Stelle handelt. Manchmal handelt es sich nur um eine etwas bessere Praktikumstelle bzw. Unternehmen suchen junge und leidensfähige Mitarbeiter, die sie dann in frei werdende Stellen eingliedern können.

Woran erkennst du eine gute Traine Stelle?

  • Die Trainee-Stelle sollte einen Hochschulabschluss voraussetzen.
  • Als Perspektive nach der Ausbildung sollte eine Übernahme möglich sein.
  • Ausrichtung des Programms und die Projektarbeit sind klar definiert.
  • Mentoren sind fest zugeteilt.
  • Auslandsaufenthalte sind eingeplant.

Von der Trainee-Zeit profitiert man, wenn der berufliche Aufstieg beginnt. Als Trainee steht man auf der „Beobachtungsliste“ des Unternehmens. Als Direkteinsteiger würde der eigene Name dort eventuell fehlen. Mit den besseren Aufstiegsmöglichkeiten besitzt man natürlich dann auch lukrative Verdienstmöglichkeiten.

Das Trainee-Programm ist eine typische WIN-WIN-Situation. Als Nachwuchstalent hat man die Möglichkeit, „on the job“ in den Beruf einzusteigen, sich weiter zu qualifizieren, Praxiserfahrungen zu sammeln und das zu attraktiven Konditionen. Das Unternehmen investiert in die Ausbildung und bindet somit qualifizierten Fach- und Führungskräftenachwuchs. Ein entscheidender Vorteil im immer härter werdenden Kampf um die besten Nachwuchsköpfe.

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