Von der Geschäftsidee zu AG – ein Leitfaden

Die Börse – eine Alternative zur Kapitalbeschaffung

Wer als mittelständisches Unternehmen erfolgreich sein möchte, steht vor zahlreichen Überlegungen. Die fortschreitende Digitalisierung und andere wirtschaftliche Rahmenbedingungen machen es notwendig, dass die Unternehmer schnell agieren, um mithalten zu können. Stehen Investitionen an, benötigt er Geld. Ein Darlehen ist hierfür nicht der einzige Weg. Um Kapital zu bekommen, denken immer mehr Startups und auch andere Unternehmer darüber nach, an die Börse zu gehen. Wie funktioniert das? Wie können Aktionäre dazu gebracht werden, in die Geschäftsidee zu investieren? Welche rechtlichen Hürden müssen genommen werden?

Das Handbuch Venture Capital beantwortet diese und noch weitere Fragen. Auf dem Weg von der Geschäftsidee bis zum Börsengang bietet es wichtige Handlungshinweise und Tipps.

Wie ist der Weg von der Geschäftsidee zur AG?

Das Handbuch wurde geschrieben für die Gründer von Unternehmen und Personen mit beratender Funktion. Auf über 800 Seiten beschreibt das Handbuch den Weg, den ein Unternehmen erfolgreich an die Börse führt.

Zunächst stehen die rechtlichen Themen im Mittelpunkt. Ein wichtiges Feld ist das Arbeitsrecht. Um ein erfolgreiches Unternehmen auf die Beine zu stellen, braucht der Unternehmer Arbeitnehmer, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützen. Das Handbuch Venture Capital erklärt, was bei dem Abschluss eines Arbeitsvertrages zu beachten ist, welche Rechte und Pflichten die Vertragsparteien haben und wann eine Kündigung ausgesprochen werden darf. Neben dem bürgerlichen Recht und dem Strafrecht spielt für ein Unternehmen, das an die Börse geht, insbesondere das Wirtschaftsrecht eine Rolle. Der Unternehmer muss sich nicht nur mit dem Bank- und Versicherungsrecht auseinandersetzen, sondern auch mit dem Strafrecht. Die AG ist eine juristische Person. Als solche ist sie Träger von Rechten und Pflichten. Die AG selber kann nicht strafrechtlich belangt werden. Das Strafrecht trifft aber die Organe, durch die die AG handelt. Das Handbuch erläutert in seinen Ausführungen zum strafrechtlichen Teil, was sie im Hinblick auf die AG zu tun haben, um sich nicht selber strafbar zu machen. Darüber hinaus sagt der Wegweiser, was es gesellschaftsrechtlich heißt, eine AG oder ein anderes börsennotiertes Unternehmen zu haben, und welche gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen sind.

Das Steuerrecht ist eine Materie, mit der sich ein börsennotiertes Unternehmen schon im Vorfeld auseinandersetzen muss. Eine AG muss neben der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer auch Umsatzsteuer und Kapitalertragsteuer zahlen. Des Weiteren müssen die Anteilseigner der AG die erzielten Dividenden in ihrer Einkommensteuer deklarieren. Während die Körperschaft zurzeit in Deutschland bei 15% des Gewinns der AG liegt, spielen bei der Standortwahl besonders die gewerbesteuerlichen Gesichtspunkte eine Rolle, da die Gewerbesteuersätze von den Gemeinden festgelegt werden und sich daher erheblich unterscheiden können.

Ein wichtiger Teil für einen erfolgreichen Börsengang sind auch die Aspekte, die von der Wirtschaft vorgegeben werden. Das Handbuch Venture Capital zeigt betriebswirtschaftliche Kenntnisse auf. Darüber hinaus werden aber auch Punkte geklärt, die jeder Manager eines börsennotierten Unternehmens sich vor Augen führen sollte. Hier stehen neben der Marktforschung und den Unternehmensfinanzen auch die Bankwirtschaft und internationale Finanzmärkte im Blickpunkt der Betrachtung. Abschließend werden das Wissen über die Volkswirtschaftslehre und anderer Wirtschaftswissenschaften abgehandelt.

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