Fünf Webseiten, die ein Student kennen muss

5 Webseiten, die ein Student kennen mussWer zwischen dem Studium, Nebenjob und Privatleben jonglieren und dabei einen kühlen Kopf bewahren will, muss sehr gut kalkulieren, wie man die spärlich verfügbare Lernzeit auch produktiv und effizient nutzen kann. Wir haben hier die besten fünf Webseiten zusammengestellt, die das Leben als Student wesentlich erleichtern.

1) Google Scholar
Beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten wird Literatur benötigt, möglichst viel, hochwertig und am besten noch online. Wer sich dabei auf Google verlässt, muss sich durch einen Wust aus nicht-zitierfähigen Wikipedia-Texten, schlecht geschriebenen Foreneinträgen und fehlerhaften Artikeln kämpfen. Anders sieht es aus bei Google Scholar, das ist das akademische Pendant der ursprünglichen Suchmaschine, welches lediglich wissenschaftliche Essays, Arbeiten und Studien in seinen Suchergebnissen anzeigt. Ob es die Literaturrecherche bei akademischen Arbeiten, die Suche nach hochwertigen Definitionen beim Lernen oder die Suche nach Themeninspirationen für die Bachelorarbeit sein soll, Scholar ist eine absolute Wunderwaffe und sollte in die Lesezeichenleiste jedes Studenten gehören.

2) FocalFilter
Wer kennt es nicht? Eigentlich wollte man nur nach einem Beispiel für eine im Skript trocken erklärte Definition suchen und findet sich plötzlich doch auf der Facebook-Seite der neuen Arbeitskollegin, einem Welpen-Video bei Youtube oder dem neusten Postillon-Artikel wieder. Wer solcher Zeitverschwendung entgegenwirken will, nutzt FocalFilter, eine Windows-Applikation, die temporär den Zugang zu vorher bestimmten Webseiten sperrt. So kann der innere Schweinehund wenigstens für einen festgelegten Zeitraum weggesperrt und die Zeit sinnvoll zum Lernen genutzt werden. Eine „angebissener Apfel“-kompatible Alternative zu FocalFilter ist für den Mac SelfControl.

3) Examtime
Wer nach kostenlosen Lernhilfen im Internet sucht, wird bei Examtime fündig. Zum Auswendiglernen von umfangreichen Lernmaterial eignet sich die Karteikarten-Funktion, für den groben Überblick sorgen verschiedene Mindmaps und für die Lernstoffabfrage vor Klausuren eignen sich Quizze. Nutzen kann man Examtime vom heimischen Rechner, einem Laptop, Tablet und Smartphone. So kann auch das Warten auf den Bus, die Werbepause beim Lieblingsfilm und das Warten auf den besten Freund vor dem Café für kurze Lerneinheiten genutzt werden.

4) Ghostwriter.de
Wenn Erfahrungen und Zeit zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit fehlen, fachlicher Rat gesucht ist oder einfach jemand, der die Abschlussarbeit vor der Abgabe auf hohem Niveau lektorieren soll, kommt Ghostwriter.de ins Spiel. Das Prinzip ist einfach, akademische Autoren erstellen nach Vorgaben hilfesuchender Studenten wissenschaftliche Texte. Diese werden vom Studenten abgenickt, von einem zweiten Ghostwriter lektoriert und mit Plagiatssoftware auf ihre Einzigartigkeit geprüft. So können Studenten sicher sein, dass es ihnen nicht wie den Guttenbergs und Schavans dieser Nation ergeht. Wer seine Arbeit lieber selbst schreiben will und nach einer qualitativen Verbesserung seiner Ausarbeitung sucht, kann das Lektorat und die Plagiatsprüfung separat in Anspruch nehmen.

5) Researchgate
Researchgate ist weltweit die größte soziale Plattform für Forschende. Statt den letzten Urlaubsbildern und Handyfotos des Mittagsmenüs werden dort wissenschaftliche Arbeiten hochgeladen, geteilt und kommentiert. Nicht nur ist es eine gute und kostenlose Quelle für wissenschaftliche Literatur, auch ist es eine gute Möglichkeit um Antworten auf fachliche Fragen und akademischen Rat direkt von Forschenden aus seinem Fachgebiet zu erhalten. In separaten Gruppen zu einzelnen Fachbereichen und akademischen Interessen wird zu Fragen nach dem aktuellen Wissensstand, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und hilfreicher Literatur schnell und kompetent unter Forschern Rat gegeben.

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4 Gedanken zu „Fünf Webseiten, die ein Student kennen muss

  1. Ich staune ja immer wieder, dass das Angebot von Ghostwriting als akademisch akzeptabel gelten soll – das ist es nicht. Diese Seite sollte Studierenden nicht als eine “muss man kennen”-Seite vorgestellt werden. Sorry, wenn das ruppig rüberkommt, aber als seriöse Unterstützerin von Studierenden – ausschließlich Literaturrecherche und-beschaffung – empfinde ich dieses Angebot als unethisch.

  2. @Baller
    die Grenze ist sehr fließend, für einige Menschen ist bereits, dass was Sie machen, ” ausschließlich Literaturrecherche und-beschaffung”, bereits Förderungen von Menschen, die an keine UNI gehören, wenn Sie nicht im Stande sind, eigenständig eine Literaturrecherche durchzuführen, begründen viele ihre Meinung.

    • @ Micha M.
      Anbei Literaturhinweise zu meiner Dienstleistung:
      Preißner, A., Engel, S. [Hrsg.], Promotionsratgeber 2001 und konkret mit Text:
      „…Lieferung von Listen von Veröffentlichungen und nur die Veröffentlichungen selbst ….“ nach A. Brink (2013), S. 7
      In der Regel wenden sich – u.a. auch wegen der Kosten vor allem solche Menschen an mich, die nach einem Studium im beruf stehend einen zweiten Studiengangn absolvieren und wegen des Zetiaufwandes eine LIteraturrecherche nicht vollständig selbst erbringen können. Die Literaturlisten am Ende von Arbeiten, die ich kennenlernen konnte, sehen anders aus.als die, die ich versandt habe – im Laufe der Arbeit entwickeln sich weitere Quellen etc.
      Und ja, Literaturrecherche ist eine Aufgabe, die aTudieren selbständig zu absolvieren haben – wie gesat: “normale” junge Studierende sind nicht mein Klientel.
      Und nein, der Übergang zu Ghostwriting ist nicht fließend,, sondern eine völlig andere Art der Dienstleistung und mit dem Anspruch eines wissenschaftlichen Abschlusses, nach absolviertem Studium selbständig wissenschaftlich arbeiten zu können, überhaupt nicht vereinbar.

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