Erinnerungen schaffen für die Zeit nach dem Abi

Erinnerungen schaffen für die Zeit nach dem AbiZwölf oder sogar dreizehn Jahre lang verbringen die Abiturienten je nach Bundesland in der Schule – acht oder neun Jahre davon zusammen mit ihren Mitschülern im Gymnasium.

In dieser Zeit sammeln sich viele Erinnerungen und gemeinsame Erfahrungen an. Wie gut wir es in der Schule hatten, wie schön es war, jeden Tag seine Mitschüler zu sehen und etwas Neues zu lernen, das fällt uns meist erst auf, wenn es zu spät ist.

Wie kann man diese Erinnerung noch auf Dauer festhalten?

Nach dem Abitur verstreut sich der Jahrgang in alle Winde. Nicht mal die vorher besten Freunde bekommen oft noch die Chance, sich regelmäßig zu sehen. Viele beginnen nicht direkt mit einem Studium oder einer Ausbildung, sondern gehen ins Ausland für ein Auslandspraktikum, Freiwilligendienst, Work-and-Travel-Aufenthalt oder AuPair. Andere wissen genau was sie wollen, müssen dafür jedoch auch die Stadt für mehrere Jahre verlassen. Diese Entwicklung kann man nicht verhindern – sie ist sogar wichtig für die Weiterentwicklung und Reifeentwicklung von Jugendlichen. Erst jetzt merkt man, mit wem man wirklich noch Kontakt hält und wer sich gar nicht mehr zurück meldet. Wahre Freundschaften überstehen die Zeit und meistens kommen neue Freundschaften dazu.

Um die Erinnerung trotzdem aufrecht zu erhalten, gestalten fast alle Abiturienten vor der Abschlussfeier ein Abishirt und eine Abizeitung. Auch die Fotos der Abifahrt, der Abipartys oder des Abiballs werden aufbewahrt, um sich später nochmal an die gemeinsame Zeit zu erinnern.

Sich um die Organisation all dieser Sachen zu kümmern, kostet viel Zeit und Arbeitseinsatz. Um die Planung zu vereinfachen, sollten daher schon in der elften Klasse Organisationsteams gebildet werden. Jeder Schüler sollte sich in mindestens einem Team einbringen, damit es fair und auch teamverbunden zugeht. In den einzelnen Komitees müssen dann Vorsitzende gewählt werden, die als Ansprechpartner fungieren. Dies heißt jedoch nicht, dass diese sich später um alles alleine kümmern müssen. Die Aufgaben sollten fair verteilt werden, denn alle Abiturienten werden später im Stress sein und den Kopf mit anderen Dingen voll haben. Fangt daher frühzeitig mit der Planung von Abiball, Abipartys und der Abizeitung an.

Gerade bei diesen drei Komitees ist viel Planung und auch Hilfe der anderen Abiturienten gefragt. Beim Abiball sollte frühzeitig eine passende Location und ein Catering-Unternehmen gebucht werden. Noch dazu kommen ein DJ oder eine Band, die Vorbereitung der Einladungskarten, ein Shuffle-Service, falls die Location weit außerhalb liegt, und die Buchung eines Fotografen. Das Abipartykomitee muss sich mehrmals Gedanken über all diese Sachen machen – nur alles in etwas kleiner und auch günstiger.

Auch die Aufgaben eines Abizeitungskomitees dürfen nicht unterschätzt werden

Die Umfragen müssen bei Schülern und zum Teil auch Lehrern verteilt werden und abschließend ausgewertet werden. Es muss ein Thema für die Abizeitung gefunden werden, Sponsoren und Werbeträger angesprochen werden und weitere Texte geschrieben werden. Dazu kommen noch das Layout, der Druck und die Bilder.

Es ist oft hilfreich für die Komitees, sich professionelle Hilfe zu holen. Das wären dann zum Beispiel Eventplaner für die Abipartys oder den Abschlussball, eine Reiseorganisation für die Abireise oder ein Druckunternehmen für die Abizeitung. Die Arbeit und der Aufwand werden sich aber auf jeden Fall lohnen. Nach einigen Jahren werden die Erinnerungen immer noch beständig sein und Thema auf dem ersten Jahrgangstreffen. Ob dann alle noch in das Abitur-T-Shirt passen, ist fraglich. Die Abizeitung und die Fotos werden jedoch ein Leben lang halten.

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