Als Au Pair in den USA – Ein Erfahrungsbericht

Au Pair AuslandsaufenthaltePia ist zur Zeit mit der Agentur AbroadConnection als Au Pair in den USA. In einem Erfahrungsbericht gewährt sie Einblicke in den Alltag eines Au Pairs und erzählt uns warum die Bewerbung für das Programm die beste Entscheidung ihres Lebens war.

Hallo ihr Lieben,
ich heiße Pia und bin schon seit 7,5 Monaten als Au Pair in den USA in San Francisco. In diesen sieben Monaten ist schon eine Menge passiert und jetzt bin ich dort angelangt, wo ich die Zeit am liebsten anhalten würde.

Klar hat man gute und schlechte Tage, aber diese hat man in der Heimat ja schließlich auch. Man kann jeden Tag genießen und auch wenn man mal einen dieser Momente hat an denen man gerne nach Hause fliegen würde. Wenn man beispielsweise Lehrerin, Putzfrau, Psychiater, Chauffeur, Koch, die große Schwester, Mutter und Animateur in einer Person vereinigt ist, kann ein Tag schon mal ziemlich anstrengend sein. Jedoch wird man durch eine liebe Umarmung, nette Worte, Lob oder den gebuchten Flug an einen tollen Ort dafür wieder entschädigt.

Die „Kinder“, die wie zu meinen kleinen Geschwistern geworden sind, haben ein stolzes Alter von 12 und 15 Jahren und meine Arbeit besteht eigentlich nur aus Hausaufgaben, Auto fahren und jeder Menge Spaß.

Unter der Woche habe ich morgens, wenn die Kinder in der Schule sind, frei, verbringe viel Zeit mit Freunden, mache Sport, sitze in einem Collegekurs oder skype mit meiner Familie oder Freunden von zu Hause.

Nach meiner ersten Woche habe ich schon so viele neue Leute kennen gelernt, die innerhalb kürzester Zeit zu meinen Freunden wurden. Einerseits zählen dazu andere Au Pairs, mit denen man sich bei Heimweh gegenseitig tröstet, auf Reisen geht oder einfach nur bei Tee und Cookies zusammensitzt. Zum anderen gehören dazu aber auch waschechte Amerikaner, die man entweder bei der Anmeldung im Fitnessstudio, im College oder einfach nur beim Einkaufen kennen lernt.

In diesen sieben Monaten bin ich zu einem richtigen Familienmitglied geworden, ich kann auf Englisch eine anständige Konversation führen und bin viel gereist. Letzteres ist ein ganz großer Vorteil im Au Pair leben. Nach einer anstrengenden Woche packt man die Koffer und flieg oder fährt mit Freunden irgendwo hin, wo es nach Spaß aussieht. Ich habe schon Vancouver, Seattle, den Yosemite Part, den Lake Tahoe, Los Angeles und natürlich San Francisco gesehen. Auch die erste Woche in New York ist ein Erlebnis. Die Wirkung, die diese Zeit auf einen hat, merkt man an sich gar nicht wirklich, aber wenn ich so darüber nachdenke, verändert man sich schon.

Nach dem ersten Monat ist man dazu fähig, einen vollen Wochenplan aufzustellen, der das Abendessen, der das Abendessen für jeden Tag, Lernplan für die Kinder, Playdates zwischen Nachhilfestunden und Kieferorthopädenterminen, Telefonaten um diese wieder zu verschieben und Fahrten zur Shoppingmall, enthält. Man hat sich aber auch sein eigenes Zuhause, wie weg von zu Hause aufgebaut, in einer Familie mit anderen Gewohnheiten und anderer Sprache.

Das eine Jahr Amerika war bis jetzt die beste Entscheidung meines Lebens, ich habe schon so viel gesehen, erlebt, gelacht, so viele nette Menschen kennen gelernt und Spaß gehabt, dass es für immer so weiter gehen könnte. Ich kann nur diese kleinen Tipps geben: bewerbt euch, sucht euch eine nette Familie, die wirklich zu euch passt und packt euren Koffer. Die Tränen des Abschieds sind eben wirklich nicht mit der Freude des Wiedersehens zu vergleichen.

Pia

Das Au Pair Programm in den USA:

Voraussetzungen:

  •  Alter: 18- 26 Jahre bei Antritt des Aufenthaltes
  • Abgeschlossene Schulausbildung
  • Führerschein
  • Mindestens 250 Stunden Erfahrung in der Kinderbetreuung in den letzen drei Jahren (z.B. Babysitten oder Praktikum im Kindergarten, nicht bei verwandten)
  • Englischkenntnisse
  • Nichtraucher

Leistungen

  • Freie Verpflegung und Unterbringung im Einzelzimmer
  • Wöchentliches Taschengeld in Höhe von $195,75
  • Kranken- und Unfallversicherung
  • Unterstützung bei Weiterbildungskursen im Wert von $ 500
  • 14 Tage bezahlter Urlaub
  • Betreuung in Deutschland und vor Ort.
  • Mind. 1x monatlich organisierte Unternehmungen/Meetings mit eurem Betreuer und Au Pairs aus eurer Gegend
  • Der Großteil der Flugkosten wird übernommen
  • 1 ½ Tage frei pro Woche und mindestens ein freies Wochenende im Monat (von Freitag Abend bis Montag Morgen)

Mehr Infos zu Au pair Aufenthalten gibt es durch Saskia Preil Nunes, Au pair Beraterin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.