Balance: Leistungssport und Studium

WeiterbildungSpitzensportler qualifizieren sich nebenberuflich für die Zeit nach dem Profisport

Für die Mehrzahl der Spitzensportler ist die Kombination von Sport und Studium nicht möglich, da durch ein Vollzeitstudium keine Zeit für das Training und die wettkampfintensiven Phasen bleiben würde. Gleichzeitig können nur die wenigsten Athleten langfristig ihren Lebensunterhalt rein mit Sponsorengeldern und Prämien sportlicher Wettkämpfe bestreiten.

Es empfiehlt sich frühzeitig nach einer Alternative Ausschau zu halten um nach der Karriere als Sportler abgesichert zu sein. Auch im Falle einer schwerwiegenden Verletzung oder Ähnlichem sollte eine berufliche Basis vorhanden sein.

Christina Obergföll, u. a. Vize-.Olympiasiegerin im Speerwurf 2012, hat es geschafft, eine solche Balance zwischen Studium und Spitzensport zu finden. Gleichzeitig ist das Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) für sie „(…) auch immer wieder eine gute Abwechslung zum manchmal sehr harten Alltag als Profisportler. Auch das Zusammentreffen mit meinen Mitstudierenden ist immer wieder sehr spannend. Gemeinsam kommt man auf ganz neue Ideen und Ansätze. Bei der Deutschen Hochschule kann ich durch die Verbindung von Fernstudium und kompakten Präsenzphasen, Studium und Leistungssport viel besser vereinbaren.“

Hier finden Athleten Unterstützung beim Thema Duale Karriere

Bei Suche nach der passenden Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten neben der sportlichen Karriere unterstützen die Olympiastützpunkte der Bundesländer die Sportler. Olympiastützpunkte bieten Laufbahnberater,  die bei der Organisation und dem Zeit-Management nach der schulischen Ausbildung  helfen. Sie sind die erste Anlaufstelle für Athleten, wenn es um Fragen der Aus- und Weiterbildung sowie der Wohn- und Trainingssituation geht.

Die richtige Qualifikation finden

Erfahrene Ansprechpartner für die konkrete Auswahl der passenden Qualifikationen sind die BSA-Akademie (nebenberufliche Lehrgänge bis zum Fachwirt IHK) und die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (Bachelor- und Master-Studienabschlüsse). So bietet das Bachelor- und Master-Studium an der DHfPG flexible Abläufe, die gerade für Sportler die Organisation von Studium und Beruf erleichtern.

Die staatlich anerkannte Hochschule bietet fünf Bachelor-Studiengänge und zwei Master-Studiengänge an. Spezialisiert hat sich die DHfPG auf Studieninhalte wie z.B.  Bewegung, Ernährung, Entspannung sowie Management von Fitness-, Freizeit- und Gesundheitsunternehmen. Das Studium eignet sich daher gerade für Sportler, die Sportliches mit der beruflichen Karriere verknüpfen möchten oder neue Anreize suchen. Sportler erhalten zusätzlich Fachwissen, welches ihre eigene sportliche Karriere unterstützen kann.

Im Fernstudium entscheiden die Studierenden selbst, wann  und wo sie lernen, da sie das gesamte Studienmaterial zu Beginn ihres Studiums erhalten. Die kompakten Präsenzphasen finden an einem der bundesweiten Studienzentren in Deutschland bzw. an internationalen Studienzentren in Wien und Zürich statt. Dadurch wird ein Umzug und Vereinswechsel im Rahmen des Studiums hinfällig.

So bleibt genügend Zeit für die intensiven Trainings- und die Wettkampfphasen, die bei einem Vollzeitstudium nicht gegeben wäre. Als Ausbildungsbetriebe im Rahmen des dualen Studiums können beispielsweise Sportvereine und –verbände fungieren oder Physiotherapiepraxen und Fitnesseinrichtungen vor Ort.

Mit über 50 Lehrgängen bietet auch die BSA-Akademie Athleten zahlreiche Möglichkeiten, um sich nebenberuflich weiterzubilden und zukunftsorientierte Abschlüsse zu erlangen. Der Wissenserwerb bei der BSA-Akademie kombiniert Fernunterricht mit kompakten Präsenzphasen. So können sich die Teilnehmer und im Besonderen Sportler ihre Zeit für Training und Wettkämpfe, Familie, Beruf und sonstige Verpflichtungen flexibel einteilen. Für die kompakten Präsenzphasen stehen bundesweite Lehrgangszentren zur Verfügung. Die gesamten Lehrmaterialien erhalten die Teilnehmer auch hier zu Beginn ihres Lehrganges, so können einzelne Abschnitte je nach Zeitaufwand und sportlichem Engagement eingeteilt werden.

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