Berufliche Weiterbildung und ihre Finanzierung

Berufliche Weiterbildung ist heute gerade in der Zeit der Globalisierung und des ständigen technischen Fortschritts eine unverzichtbare Grundvoraussetzung, um Karriere zu machen und den beruflichen Aufstieg zu schaffen. Strenggenommen ist berufliche Weiterbildung sogar absolut notwendig um mindestens den erreichten beruflichen Status zu halten, weil selbst auf erreichten Positionen die Anforderungen an das Wissen und Fachkenntnisse sich laufend fortentwickeln. Weiterbildung ist längst ein Prozess, der das ganze Arbeitsleben umfasst. Die Kosten dürfen dabei aber nicht unterschätzt werden. Um so wichtiger ist es, sich umfassend über die zahlreichen Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren.

Der Staat fördert die berufliche Weiterbildung mit zahlreichen flexiblen und intelligenten Programmen, die somit praktisch auch alle Gruppen von an Weiterbildung Interessierten erfassen. Dabei kann die Weiterbildung aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis erfolgen, aber auch von Arbeitssuchenden oder Studenten genutzt werden. Den Einstieg in die Förderung bietet die sogenannte Weiterbildung für alle. Hier werden sowohl Arbeitssuchende und Erwerbstätige mit der neuen Bildungsprämie gefördert. Speziell an die Gruppe der Arbeitslosen und Arbeitssuchenden richtet sich die Weiterbildung für Arbeitslose mit dem Instrument des Bildungsgutscheines und speziellen individuellen Förderungen durch Trainingsmaßnahmen.

Wer mitten im Berufsleben steht, aber weiter aufsteigen will, kann unter dem Programm der Aufstiegsorientierten Weiterbildung mit vielseitigen Finanzierungshilfen gefördert werden. Dazu gehören das beliebte Meister-BAföG und zahlreiche Stipendien. Auch Auszubildende im Betrieb können in den Genuss dieser Fördermittel kommen. Sonder-Programme wurden zusätzlich für Personengruppen mit besonderem Förderungsbedarf aufgelegt. Dazu gehören Programme für arbeitslose Akademiker, ältere Erwerbslose und Personen mit geringer Qualifizierung. Diese Programme sind Teil der Weiterbildung für bestimmte Zielgruppen. Um regionalen Unterschieden im Bedarf der Weiterbildung gerecht zu werden, sind auch je nach Bundesland Sonderprogramme für bestimmte Berufsrückkehrer zum Beispiel aufgelegt worden. Studenten können mit dem klassischen BAföG gefördert werden.

Besonders in der Endphase des Studiums sind Bildungskredite, die sowohl von staatlicher Seite als auch von privaten Banken angeboten werden, eine durchaus sinnvolle Finanzierungsoption, gerade um das Jobben in der Studienabschlussphase reduzieren zu können.

Arbeitnehmer und Erwerbslose können auch ohne eigenen Kapitaleinsatz eine Weiterbildung nachhaltig finanzieren. Arbeitnehmer müssen sich zum Beispiel bei einem Weiterbildungsstipendium auch nicht mit einem Kredit verschulden. Auch Kredite von privater Seite können eine attraktive Alternative zur staatlichen Finanzierung der Weiterbildung sein. Sehr hilfreich und informativ ist der ausführliche Test von Stiftung Warentest, bei dem seriöse Kreditanbieter getestet wurden. Smava wurde hier mit “Sehr gut” von Stiftung Warentest bewertet.

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