Berufsbegleitendes Studium – welche Studienmöglichkeiten gibt es?

Berufsbegleitendes Studium als Weiterbildung für BerufstätigeDer Vorteil eines berufsbegleitenden Studiums ist, dass du deinen Job – und damit das regelmäßige Einkommen – nicht aufgegeben werden musst. Der Nachteil liegt für dich in einer nicht zu unterschätzenden Doppelbelastung.

Das Angebot an nebenberuflichen Studienmöglichkeiten ist in den letzten Jahren stark angestiegen – egal, ob berufsbegleitendes Präsenzstudium, Abendstudium oder Fernstudium. Bevor du ein berufsbegleitendes Studium beginnst, musst du dir sorgfältig überlegen, welche Studienform für dich die richtige ist. Einige Portale bieten dir Vergleiche zu den einzelnen Studienformen an. Neutrale, werthaltige Informationen bekommst du zum Beispiel beim BWL-Weiterbildungsportal www.bwl-fernstudium.info. Durch gute Navigation und passgenaue Informationen kannst du das für dich richtige Studienprogramm auswählen.

Beim Fernstudium kannst du jederzeit starten, denn es gibt keine starren Anfangstermine für die Studienprogramme. Dazu kommt, dass du zeitlich ungebunden bist und an jedem Ort der Welt mit dem Studium beginnen kannst. Es gibt somit auch keine Probleme bei einem beruflichen Wechsel des Arbeitsorts. Gleichzeitig sparst du Geld und Zeit, weil die Fahrten zur Bildungseinrichtung und zurück entfallen.

Die Lerneinheiten und Tests beim Fernstudium werden per Post oder per Mail versendet. Gelernt wird mit Hilfe interaktiver Kurse im Internet, per CD-ROM oder DVD. Mündliche Prüfungen können zum Beispiel über eine Videokonferenz erfolgen. Ansonsten wird ein Fernstudium meist zu Hause im Selbststudium absolviert. Du kannst für dich selbst entscheiden, wann du welche Lektionen lernst. Immer beliebter werden „Online-Lerngruppen“, bei denen du mit Kommilitonen „gemeinsam“ studierst.

Als Berufstätiger solltest du auf gar keinen Fall das Pensum eines berufsbegleitenden Studiums unterschätzen. Die Stundenzahl pro Woche beträgt 12 bis 20 Stunden. Das schaffst du nur, wenn du dich in Eigenregie zum Lernen motivieren kannst. Außerdem werden deine bisherigen Freizeitaktivitäten bzw. Hobbys über einen längeren Zeitraum von drei bis vier Jahren stark eingeschränkt. Auch dein Familienleben wird durch das berufsbegleitende Studium beeinflusst. Es ist wichtig, dass du vor(!) Aufnahme des Studiums die Weiterbildungspläne und die damit entstehenden Belastungen mit deinem Partner besprichst.

Hinweis! Du musst diesen Studienabschluss auch wirklich wollen. Ansonsten ist ein Scheitern vorprogrammiert. Nur ein Höchstmaß an Selbstdisziplin und eine realistische Einschätzung der eigenen Zeitressourcen bringt dir beim berufsbegleitenden Studium den Erfolg. Durch die freie Zeiteinteilung besteht die Gefahr, dass du die Lerneinheiten solange verschiebst, bist du letztendlich den Studiengang komplett abbrichst. Dann heißt es – außer Spesen nichts gewesen!

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