Die besten Tricks gegen Prüfungsangst

StudiumFast jeder Mensch kennt sie – die Prüfungsangst – und viele haben auch ihre eigenen Strategien dagegen. UNI.DE TV hat Studenten in München über die besten Tipps gegen Prüfungsangst befragt. Was hilft wirklich beim Blackout? Ein Glücksbringer oder doch lieber etwas anderes zur Entspannung? Welche Rituale gibt es um vor der Klausur Sicherheitzu bekommen?

“Prüfungsangst kann man leider nicht entgehen oder therapieren – entweder man hat sie oder man ist einfach cool genug. Jeder kann nur so gut es geht versuchen, seine innere Ruhe zu finden, viel zu schlafen, sich am Abend vor dem Test ablenken und nicht mehr zu lernen”, so ein Student.

Zwei weitere sind dagegen der Meinung, dass es ihnen hilft am Tag der Prüfung lieber früh aufzustehen und nochmals die Karteikarten bzw. Merkzettel durchzugehen”. Ein Befragter berichtet von einer weiteren effektiven Lernmethode die aus der Not heraus geboren wurde, weil er das Wochenende vor der Prüfung unterwegs war: Er hat die Texte laut vorgelesen und aufgenommen, um diese dann während der Autofahrt mehrmals anhören zu können.

Ein weiterer Tipp lautet: “Ein bisschen Angst ist ja ganz gut, weil man dann geistig besser auf der Höhe ist. Alles weitere kann man über das Essen regeln: Wenn man sich zu viel Gedanken macht, muss man einfach mehr essen, damit das Blut in den Bauch geht, wenn man eher apathisch wird vor zu viel Angst – weniger essen, dann kommt das Blut zurück in den Kopf.” Zudem sollte jeder Kaugummis, Traubenzucker und Nüsse mitnehmen.

“Gegen Prüfungsangst hilft nur eine gute Vorbereitung, d.h. früh genug anfangen und viel wiederholen. Daher sind Prüfungen ohne ein klar abgegrenztes Themengebiet, immer die Schlimmsten”, sagt ein BWLer. Eine Studentin schreibt: “Ich lerne sowie ich Zeit habe – manchmal viel und manchmal gar nicht – aber der Stoff bleibt immer hängen und ein bisschen Glück gehört auch dazu.”

Eine Soziologin kommentiert: “Ich selbst habe glücklicherweise nie unter Prüfungsangst gelitten, nur unter Nervosität. Meine Devise lautet aber: Ein Patentrezept gibt es nicht, und man kann und muss nicht immer alles aus eigener Kraft schaffen. Daher würde ich mir, wenn es wirklich schlimm wird und mein Leben und auch meine Leistungen erheblich beeinträchtigt, Hilfe holen, z.B. bei der psychologischen Betreuung an der Uni.” Für einen Studenten ist es sogar normal ohnmächtig zu werden, die anderen sollen dann keine Panik bekommen, er wacht automatisch wieder auf.

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