Die Einleitung – der Teaser für deine Bachelorarbeit

Die Einleitung – der Teaser für deine Bachelorarbeit Die Einleitung einer Bachelorarbeit hat ein paar wichtige Aufgaben zu erfüllen. Nach dem Titel ist sie nämlich üblicherweise das Erste, was der Prüfer liest. Und der erste Eindruck zählt. Der Leser sollte nach der Einleitung entscheiden können, ob die Arbeit von Interesse für ihn ist. Deswegen ist es wichtig, dass schon in der Einleitung der rote Faden deiner Arbeit deutlich wird. Das heißt, dein Prüfer sollte auf einen Blick erkennen können, dass du strukturiert gearbeitet hast.

Außerdem ist die Einleitung so etwas wie die Visitenkarte der Arbeit. Schon hier wird klar, ob der Verfasser in der Lage ist, wissenschaftlich zu arbeiten und die Ergebnisse zu präsentieren. Man hat nur eine Chance für den ersten Eindruck, heißt es. Es lohnt sich also, hier Zeit und Mühe zu investieren.

So könnte der Aufbau einer Einleitung funktionieren

Du kannst zum Beispiel den folgenden Aufbau für die Einleitung nutzen:

  1. Thema: Als erstes beschreibst du kurz und knapp, worum es in deiner Bachelorarbeit geht. Dann legst du die Rahmenbedingungen, die Ausgangssituation und die vorhandene Forschung zu deinem Thema dar.
  2. Motivation: Was hat dich bewogen, genau dieses Thema für deine Bachelorarbeit auszuwählen? Gestalte diesen Punkt lebendig, denn hier schreibst du, warum es sich lohnt, deine Arbeit zu lesen. Mach deine Leser neugierig.
  3. Ziel: Was genau möchtest du mit deiner Arbeit erreichen? Welche Frage soll geklärt werden? Die Beschreibung des Problems soll dabei möglichst exakt erfolgen und gut zu anderen Themenbereichen abgegrenzt werden. Damit zeigst du, dass du die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens beherrschst. Die Beantwortung der hier gestellten Frage erfolgt dann im Fazit deiner Arbeit. Damit nimmst du den roten Faden am Ende der Arbeit wieder auf.
  4. Methode: Welche wissenschaftlichen Methoden und Arbeitsschritte wendest du an? Warum hast du genau diese ausgewählt?
  5. Relevanz: Warum ist das Thema wichtig? Für dich persönlich, für die Hochschule, für den Prüfer oder die Allgemeinheit. Was für einen Mehrwert bringt die Bearbeitung des Themas dir, deinem Prüfer oder anderen Personen?

Mit dem Anfang anfangen?

Schreibe die Einleitung deiner Bachelorarbeit ganz am Ende. Allerdings heißt das nicht, dass du dich zu Anfang gar nicht um die Einleitung kümmern sollst. Du solltest dir im Lauf der Bearbeitung immer wieder stichpunktartige Notizen zu den oben aufgeführten Punkten machen.

Hast du gerade eine besonders gute Formulierung gefunden? Schreibe sie zum passenden Punkt im Gerüst deiner Einleitung. Außerdem kannst du auch während du die weiteren Kapitel formulierst immer wieder Text in die Einleitung anfügen. Damit sorgst du dafür, dass dein Wissen frisch ist, wenn du Teaser und Erklärungen, zum Beispiel zu deiner Motivation, schreibst.

Der rote Faden beginnt in der Einleitung

Überprüfe immer wieder, ob die Einleitung dem roten Faden deiner Arbeit entspricht und gleiche die Struktur, wenn notwendig, an. Bei Überarbeitung und Feinschliff kannst du dir mit einem Umschreiben einer Bachelorarbeit helfen lassen, wenn es notwendig sein sollte.

Zum Ende der Bearbeitung deiner Bachelorarbeit liest du die Einleitung immer wieder durch und überarbeitest sie. Das gilt natürlich auch für den Rest der Arbeit, aber bei der Einleitung ist es besonders wichtig. Denn der erste Eindruck zählt!

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