Erfahrungen zu einer überbetrieblichen Ausbildung

Die überbetriebliche Ausbildung ist ein System der Regierung, welches in vielen verschiedenen Bundesländern angeboten wird und benachteiligten Jugendlichen helfen soll, einen relevanten Ausbildungsplatz zu finden.

Erfahrungen zu einer überbetrieblichen Ausbildung

Eine überbetriebliche Ausbildung bietet zwar die Möglichkeit, einen Ausbildungsabschluss zu erlangen, um in den Berufsalltag zu starten, dennoch ist sie nicht mit der typischen, dualen Ausbildung vergleichbar die im Betrieb und der Berufsschule stattfindet.

Denn es gibt einen grundlegenden Unterschied: In der üblichen Ausbildung wurde der Bewerber direkt vom Betrieb zwischen mehreren Bewerbern ausgewählt und eingestellt. Er erhält eine entsprechende Vergütung, die sich im zweiten und dritten Ausbildungsjahr minimal steigert, geht in die Berufsschule, macht eine Prüfung, zuvor eine Zwischenprüfung und schließt die Ausbildung bei Erfolg ab. Er steht dann dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, wenn er nicht das Glück hat, später vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden. Das ist alles nicht so in der überbetrieblichen Ausbildung.

Unterschiede in der überbetrieblichen Ausbildung

Hier wird zunächst ein psychologischer Untersuchungstest angefordert, um zu testen, ob der Bewerber dem Arbeitsmarkt wirklich nicht vollends zur Verfügung stehen kann. Die Ausbildung findet in einem Praktikumsbetrieb statt, welcher überbetrieblich ausgesucht wird. Die eigentliche Ausbildung findet auch in einer Berufsschule statt.

Allerdings unterschiedet sich auch diese von einer Berufsschule, in welcher kontinuierlicher Unterricht erfolgt. Die Auszubildenden werden in besondere Klassen eingeteilt. Dies hat zu Folge, dass diejenigen aus so einer Ausbildung, nicht für voll genommen werden und im Anschluss einfach keine Arbeitsstelle finden. Es wird auch in jedem Ausbildungsjahr weniger gezahlt als in den normalen Ausbildungen. Es werden nicht alle wichtigen Fertigkeiten und Kenntnisse, auch nicht im nötigen Maße vermittelt, wie es denn eigentlich in einer Ausbildung von statten gehen sollte. Die Praxisphasen dauern drei bis vier Wochen im Jahr.

Eine überbetriebliche Ausbildung findet in den sogenannten Ausbildungs- und Trainingscentern statt, die vom Arbeitsamt betreut werden und von denen in den letzten Jahren mehrere geschlossen wurden.

Fakt ist, dass der Staat kein Geld mehr für den Unnutzen ausgeben wollte – denn es ist schlichtweg in unserer Gesellschaft nicht wirklich angesehen, eine überbetriebliche Ausbildung zu machen. Sie wird sogar als Migrantenausbildung bezeichnet, weil viele Ausländer und neu ins Land integrierte diese Ausbildung bekommen, damit sie überhaupt etwas lernen.

Auch Kriminelle erhalten hier ihre Chance – was wiederum gut ist, aber der Sache an sich einen negativen Touch gibt und egal, ob Krimineller oder nicht – die überbetriebliche Ausbildung ist wie kaltes Wasser, sie ist wie ein Praktikum, eine 50% Sache. Es ist nichts Ganzes.

2 thoughts on “Erfahrungen zu einer überbetrieblichen Ausbildung

  1. Seit 20 Jahren arbeite ich in einer Firma, die überbetriebliche Ausbildung anbiet. Deshalb kann ich mit Wissen sagen, dass der oben stehende Beitrag völligen Unsinn beschreibt.

    Die überbetriebliche Ausbildung bringt den Azubis die gleichen Ausbildungsinhalte (in Theorie und Praxis) wie dies in einer betrieblichen Ausbildung der Fall ist. In der Berufsschule sitzen die Azubis der überbetrieblichen Ausbildung mit Azubis aus Betrieben auf einer Schulbank. Auch die Azubis der überbetrieblichen Ausbildung werden von der zuständigen Stelle (HwK, IHK, usw.)geprüft, ohne dass die Mitglieder der Prüfungskommissionen Unterschiede zwischen den Azubis betrieblicher oder überbetrieblicher Ausbildung tätigen. Die Abschlüsse sind gleichwertig. Wie überall im Leben kommt es nach einer Ausbildung nur darauf an, was der dann EX-Azubi aus dem Beruf macht.
    Der Unterschied zwischen der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung liegt lediglich darin, dass die Azubis der überbetrieblichen Aussbildung durch zusätzlichen Stützunterricht beim Träger stärker gefördert werden und in der Regel einen Sozialpädagogen an die Seite bekommen, der mit dem Azubi in der Ausbildungszeit “Steine” aus dem Weg räumt, die etwas schwerer sind und den Ausbildungserfolg hinderlich sein könnten.
    Auch in der überbetrieblichen Ausbildung gilt das Berufsausbildungsgesetz. Dies bedeutet u.a. dass der Azubi ein Anspruch auf eine, mit den Lehrjahren steigende Ausbildungsvergütung und Urlaub hat. Dies alles wird, wie in einer Ausbildung im Betrieb in einem schriftlichen Ausbildungsvertrag zwischen Träger und Azubi vereinbart.

    Wer so absolut keine Ahnung von den Dingen hat, die er so von sich gibt, (wie der Verfasser des obigen Artikels) sollte die Finger von der Tastatur lassen. Ich persönlich habe über 500 Auszubildende in der betrieblichen Ausbildung gehabt, die im Ende glücklich waren, gut ausgebildet und richtig, richtig fit für die Arbeitswelt und damit für den Aufbau einer guten persönlichen Zukunft geworden zu sein. Dank überbetrieblicher Ausbildung

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