“Fair kaufen!” – neue Unterrichtseinheit in Schulen

Fair-Trade-Produkte sind teurer als konventionell gehandelte Waren. Deshalb werden sie von Jugendlichen i.d.R. nur selten gekauft. Dies liegt zum einen daran, dass Jugendliche über weniger Kaufkraft verfügen als Erwachsene und zum anderen daran, dass Heranwachsende stärker als Erwachsene das Ziel von Markenwerbung sind.

Mit Jugendlichen darüber zu reden, was sie kaufen, bedeutet aufzuzeigen, dass sie sich in ihren Kaufentscheidungen vorrangig am Preis und am Markenlogo orientieren. Es gilt, ihnen bewusst zu machen, dass sich hinter dem Preis und dem Markenlogo Produktionsbedingungen und Handelsstrukturen verbergen, die die Welt ärmer, schmutziger und ungerechter machen.

In einer Unterrichtseinheit “Fair kaufen” versuchen Schülerinnen und Schüler herauszufinden, wie Gleichaltrige zum Kauf fair gehandelter Produkte motiviert werden können.Sie gründen einen “fairen Schulkiosk” und werben gezielt für die Produkte.

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