Finanzierung der EBS Universität langfristig gesichert

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht hat eine umfassende Finanzierungsvereinbarung für dreieinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2017 abgeschlossen.

Dieser strategisch wichtige Schritt für die Universität erfolgte im Schulterschluss eines aus fünf Finanzinstituten bestehenden Bankenkonsortiums, der Ehemaligen-Organisation EBS Alumni e.V. und weiterer Partner. „Um endlich die Spekulationen bezüglich der Finanzlage der EBS zu beenden, war es der ausdrückliche Wunsch unserer Partner, die Finanzierung langfristig bis Mitte 2017 festzuzurren – das werten wir als deutliches Zeichen des Vertrauens in den zukünftigen Erfolg und das Potenzial unserer Universität“, sagt Professor Dr. Rolf Wolff, Präsident und Geschäftsführer der Universität, „damit bringen wir Ruhe in die Planung, das freut mich besonders für unsere Studierenden, unsere Mitarbeiter und unsere Partner.“

Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren die Errungenschaften des Sparprogramms der jüngeren Vergangenheit und die damit einhergehenden signifikanten Ergebnisverbesserungen sowie die gemeinsam von der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat definierte Zukunftsstrategie für die EBS: „In enger Abstimmung zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsrat ist es uns gelungen, alle für die Finanzierung der EBS relevanten Partner von der Zukunftsfähigkeit der Universität zu überzeugen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Universität, Robert Koehler. „Die intensiven Sparbemühungen der jüngeren Vergangenheit tragen Früchte. Wir sind nahe an einer echten schwarzen Null – das heißt, einem ausgeglichenen Ergebnis ohne zusätzliche Landeszuschüsse.“

In den vergangenen Monaten hat die Universität die Grundlagen für eine stärkere Diversifizierung der Einnahmeströme gelegt. Künftig sollen höhere Erlöse aus der Weiterbildung, einem professionellen Fundraising sowie der intensiveren Einwerbung von Drittmitteln generiert werden. „Wir führen auf allen diesen Gebieten ermutigende Gespräche“, so Wolff.

Ein wesentliches Element in der zukünftigen Aufstellung der EBS Universität sind ihre Alumni. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Ehemalige einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Hochschule leisten können. Wir stehen hinter dem Konzept der EBS und werden uns auch in Zukunft weiterhin nachhaltig für unsere Alma Mater engagieren“, sagt Martin Hess, Präsident des EBS Alumni e. V.

Diesen Schulterschluss mit den Alumni begrüßt der Universitätspräsident: „Die Alumni gehören zu den wichtigsten Stakeholdern einer Universität, weil sie ein natürliches Interesse an deren Wohlergehen und an der Qualität der Abschlüsse haben“, sagt Professor Wolff, „wir freuen uns, die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen Absolventen und EBS Universität in Zukunft noch intensiver zu gestalten.“

Der Finanzierungsvereinbarung liegt ein von unabhängigen Gutachtern geprüfter Mehrjahresplan zugrunde. Laut Wolff sind die Eckdaten dafür konservativer geplant als in der Vergangenheit. Statt einer zeitweise angestrebten deutlichen Steigerung der Studentenzahlen geht die Universität nun von einem moderaten Wachstum aus. Die aktuelle Zahl von rund 1.650 Studierenden ist die bisher größte in der Geschichte der 1971 als European Business School gegründeten Hochschule. „Wir sind überzeugt davon, dass die nun erfolgte solide Langfristfinanzierung und unsere für die kommenden Quartale vorgesehenen strategischen Optimierungsschritte auch wieder zu einem höheren Interesse und steigenden Studentenzahlen an unserer Universität führen werden“, so Wolff.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.