Anforderungen an IT-Berater hoch, aber Verdienstchancen gut

IT-BeratungDie Berufsbezeichnung IT-Berater ist in unserem Land weder geschützt, noch durch Qualifizierungsvorschrif- ten belegt. Zudem gibt es unzählige Fachgebiete, auf die sich einzelne Berater spezialisieren können.

Aus diesem Grunde tummeln sich vom Hobbyhacker bis hin zum Ingenieur, Anbieter auf dem Arbeitsmarkt, die sich alle IT-Berater nennen.

Vor allem die Berater, die sich ihre Kenntnisse über- wiegend autodidaktisch angeeignet haben und mehr Selbstüberschätzung als Know How an den Tag legen, ruinieren das Image dieser Berufsgruppe. Finanziell lohnt sich das jedoch lediglich für einige wenige. Doch die haben eines gemeinsam: Sie sind gut qualifiziert.

IT Beratung – mehr als Programme bedienen

IT Berater unterstützen vor allem Unternehmen, geeignete Hard- und Software für deren Betriebsablauf zu finden, zu installieren und gegebenenfalls anwenden zu lernen. Daher reicht es für den IT Berater nicht aus, sich mit dem Programm auszukennen, er muss auch mit den Abläufen in den Unternehmen vertraut sein und unterscheiden, dass ein Automobilkonzern ganz anders funktioniert als eine Uniklinik. Entsprechend werden völlig andere Programme gebraucht. SAP hat mit seinem Softwarepaket hervorragende Voraussetzungen für einen branchen- übergreifenden Einsatz geschaffen. Wer sich also hier einer umfassenden Schulung unterzieht, kann sich gute Verdienstchancen sichern.

Von der Masse abheben

Bereits im Jahre 2002 hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag erkannt, dass eine Berufsbezeich- nungssicherung geschaffen werden muss und den Begriff Geprüfter IT-Berater (Certified IT Business Consultant) gesetzlich schützen lassen. Kunden können seitdem schon an der Bezeichnung erkennen, wer Zeit und Geld in seine Weiterbildung investiert. Außerdem unterliegen sämtliche IHK-Abschlüsse strengen Prüfungsordnungen und sind allgemein anerkannt. Selbstverständlich haben Hochschulabsolventen aus den Fachrichtungen Informatik und Wirtschaftsinformatik ebenfalls beste Referenzen, auch ohne den geprüften IT-Berater zusätzlich erlangen zu müssen.

Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten

Der klassische Ausbildungsweg führt über die Universitäten. Erst in den letzten Jahren werden alternative Bildungswege erschlossen. So bieten einige wenige Universitäten konsekutive Masterstudiengänge IT-Management und -Consulting an. In den IT Fortbildungsverordnungen wurde der zertifizierte IT Berater im Jahre 2002 manifestiert. In dieser Fortbildung gibt es vier berufsspezifische Ausrichtungen – Entwicklung, Projektleitung, Ökonomie und Beratung. Es sind insgesamt sieben Prüfungen an der örtlichen IHK zu absolvieren. Vergleichbar sind diese auch “Operative Professionals”- genannten Berufsprofile mit den Meisterabschlüssen in den gewerblichen und technischen Berufen.

Praxiseinsätze

Im Berufsleben bieten sich den IT Beratern sehr viele Einsatzmöglichkeiten. Große Firmen stellen eigene Berater an, die vorhandene Programme installieren und auf den konkreten Bedarf anpassen. Oft handelt es sich hier um gut bezahlte Stellen und die Zahl der Mitbewerber ist groß. Wer selbstständiges Arbeiten bevorzugt und im beruflichen Alltag Abwechslung braucht, ist mit einem eigenen Beratungsbüro sicher zufriedener. Auch hier bieten sich gute Verdienstmöglichkeiten, vorausgesetzt Vertrieb und Marketing gehört zu den persönlichen beruflichen Stärken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Berufsbild des IT Beraters durch die angebotenen Qualifizierungen inzwischen rehabilitiert wird und nicht mehr als Notberufsbezeichnung für alle, die was mit Computern machen, dienen muss. Eine Softwaregruppe ist dabei in fast jederStellenanzeige gefragt: SAP. Hier fit zu sein, zahlt sich in allen Branchen von Logistik bis Handwerk aus.

One thought on “Anforderungen an IT-Berater hoch, aber Verdienstchancen gut

  1. Ein interessanter und übersichtlicher Artikel.
    Da ich einmal geholfen habe, ein Portal zum Thema IT-Beratung zu erstellen, weiß ich auch um die Gründe einer externen Hilfe. Dieses Portal kann ich auch anderen Interessierten gerne nahelegen.
    Gruß und vielen Dank für den informativen Artikel.
    Daniela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.