Ein Schulaufenthalt an der High School – jetzt schon mit 14 Jahren in die USA

Ein Schulaufenthalt an der High SchoolAuslandserfahrung sammeln trotz Schulzeitverkürzung ist eine besondere Herausforderung.

Für die meisten Schüler bietet sich dafür im G8 vor allem die 10. Klasse an. Wer früh eingeschult wurde, beginnt diese oft schon mit 14 Jahren. Bislang war der Besuch einer öffentlichen High School in den USA allerdings erst ab 15 Jahren möglich. So mussten viele junge Zehntklässler auf das Traumziel USA verzichten.

Jetzt bieten die Carl Duisberg Centren mit ihrer amerikanischen Partnerorganisation das Austauschjahr schon für 14jährige an öffentlichen Schulen in den USA an. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zählt zu den beliebtesten Zielen für einen Austausch. Die Hälfte der 15.000 Schüler, die im vergangenen Jahr ins Ausland aufbrachen, wählte dieses Reiseziel.

„Zehntklässler, die zu Beginn des Schuljahres noch 14 Jahre alt waren, hatten bisher in den USA nur die Möglichkeit, in dieser Jahrgangsstufe ein teureres Programm mit Schulgeld wie etwa eine Privatschule beziehungsweise ein Internat zu wählen“, sagt Tasja Frenzel, Leiterin Internationale Schulprogramme der Carl Duisberg Centren. Jetzt bietet der Kölner Dienstleister für internationale Bildung mit seiner amerikanischen Partnerorganisation die Möglichkeit, schon mit 14 Jahren eine öffentliche High School in den USA zu besuchen.

Dieses Programm ist bei deutschen Jugendlichen sehr beliebt. Die Kosten sind deutlich niedriger – trotzdem werden viele Erwartungen an das High School Leben erfüllt: Sport, Spaß und Gemeinschaft im Schulleben. „Es ist dieser besondere Spirit, der die Schüler dann ein Leben lang begleitet“, sagt die Expertin. Wer so früh ins Ausland geht, muss im persönlichen Charaktergepäck einiges schultern können: Selbständigkeit ist das A und O, die Fähigkeit sich auf Neues einzulassen ebenso. „Es sind ganz unterschiedliche Herausforderungen: Das Leben in einer Gastfamilie und die Zeit in einer neuen Schule. Wichtig ist für uns bei der Auswahl die persönliche Reife des einzelnen Schülers“, so Frenzel.

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