Interkulturelle Kompetenz²

AuslandsaufenthalteEin Auslandsaufenthalt, wie zum Beispiel in Costa Rica, ist die perfekte Möglichkeit fremde Kulturen besser kennenzulernen. Wer diese spannende Erfahrung selbst machen möchte, hat heute viele Möglichkeiten.

Besonders interessierten Studenten stehen schier unzählige Optionen offen. Die wohl bekannteste ist das Auslandssemester. Dabei verbringen Studenten 1 bis 2 Semester in einem Land ihrer Wahl und erbringen während dieser Zeit weiterhin relevante Studienleistungen. Allerdings gibt es nicht selten Probleme bei der Anerkennung dieser erbrachten Leistungen an der Heimatuniversität. Eine spannende Sache sind daher Studiengänge mit Doppelabschluss.

Das Fernweh zum Beruf machen

Unsere heutige Welt bietet jungen Menschen so viele Möglichkeiten wie noch nie, umfassende internationale Erfahrungen zu sammeln. Für viele ist das Fernweh so stark, dass sie sich bereits sehr früh sicher sind, auch im Berufsleben intensiv mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zusammenarbeiten zu wollen. Für dieses Berufsziel müssen neben Fachwissen vor allem auch interkulturelle Kompetenzen erworben werden. Da man diese Fähigkeiten nur durch persönliche Erlebnisse entwickeln kann, ist ein Auslandsaufenthalt unerlässlich.

Eine besonders intensive Verbindung von Fachwissen und interkulturellen Kompetenzen ermöglichen Studiengänge mit Doppelabschluss. Bei diesen Studiengängen bestehen Kooperationen zwischen einer Hochschule in Deutschland und einer Partnerhochschule in einem anderen Land. Dabei sind Länder aller Kontinente vertreten.

Die Fachhochschule Münster beispielsweise bietet seit bereits 10 Jahren den Studiengang CALA an. Dabei wird betriebswirtschaftliches Fachwissen mit Lateinamerikanischen Kulturkompetenzen verbunden. Möglich wird das durch eine intensive Zusammenarbeit mit 6 Partnerländern, zu denen u.a. Argentinien, Chile und Costa Rica zählen.

Die perfekte Verbindung von Fachwissen und interkulturellen Kompetenzen

Bei Studiengängen wie diesem absolvieren Studenten den ersten Teil ihres Studiums zunächst in Deutschland. Diese Zeit umfasst ungefähr 4 Semester. Gegenstand dieses Studienteils ist vor allem der Aufbau von relevanten Sprachkenntnissen und grundlegendem Fachwissen. Aber auch Wissen über die Politik, Geschichte, Geographie und gesellschaftliche Situation des Partnerlandes wird vermittelt.

So ist man perfekt auf den Aufenthalt an der Partnerhochschule vorbereitet. Dieser dauert in der Regel 2 bis 3 Semester. Während dieser Zeit werden weitere Veranstaltungen besucht, die im Curriculum des Studiengangs vorgesehen sind. Häufig ist zudem eine Praxisphase in einem Unternehmen im gleichen Land vorgesehen. So kann man erste Kontakte knüpfen und erhält einen Einblick in den Arbeitsalltag im Land.

Ähnlich wie beim klassischen Auslandssemester müssen natürlich auch bei einem Doppelstudium vielfältige Vorbereitungen für den Aufenthalt im Partnerland getroffen werden. Dies ist zwar sicher nicht ganz einfach, aber definitiv machbar. Denn man kann stark von den Erfahrungen von Kommilitonen höherer Semester profitieren. Zudem findet man im Internet mittlerweile viele länderspezifische Websites und Blogs, mit ausführlichen Informationen dazu, was man bei der Vorbereitung eines Auslandssemesters nicht vergessen darf.

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