Jobben für ausländische Studenten erleichtert

Ausländische Studierende von Staaten außerhalb der EU dürfen in Deutschland mehr jobben. Sie können jetzt 120 ganze oder 240 halbe Tage arbeiten. Zuvor waren ihnen 90 ganze oder 180 halbe Tage Arbeit erlaubt. Das Gesetz kommt einer EU-Richtlinie für Hochqualifizierte nach. Unter anderem soll damit die Zuwanderung von Akademikern aus Staaten außerhalb der EU gefördert werden.

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt zwar die Verbesserungen, findet die Regelung gehe aber nicht weit genug. Noch besser wäre die arbeitsrechtliche Gleichstellung mit EU-Studierenden, sagt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

Kritik kommt ausgerechnet auch von den jungen Parteifreunden von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). Der Ring christlich-demokratischer Studierenden (RCDS) fordert jedwede Abschaffung der zeitlichen Begrenzung für Nebenjobs ausländischer Studierender. Als Grund führt der RCDS den sehr hohen Anteil an ausländischen Studenten in Deutschland an.

Gegenüber ihren deutschen Kommilitonen blieben diese jungen Leute auf dem studentischen Arbeitsmarkt weiterhin benachteiligt: Studenten aus Nicht-EU-Ländern erhalten kein Bafög und sind daher im besonderen Maße auf Zuverdienstmöglichkeiten zur Studienfinanzierung angewiesen, so der RCDS-Bundesvorsitzende Frederik Ferreau.

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