Keinen Studienplatz bekommen, was nun?

Keinen Studienplatz bekommen, was nun?

Eigentlich hattest du dich mental schon auf deinen Studienstart diesen Herbst eingestellt. Doch dann, während du bereits auf der Suche nach einem WG-Zimmer warst, ist dir ein Ablehnungsbescheid ins Haus geflattert.

Was sich erstmal anfühlt wie ein Weltuntergang, ist in Wahrheit gar nicht so schlimm. Es gibt nämlich eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Zeit bis zum nächsten Auswahlverfahren zu nutzen.

Ein Studium Generale

Warum solltest du dich eigentlich sofort auf einen Studiengang festlegen, wenn du auch erstmal in verschiedene Fächer einen Einblick erhalten kannst. Das Studium Generale ist ein zeitgemäßes Angebot zur Studienorientierung und zum Erlernen wissenschaftlichen Arbeitens. Der Begriff des Studium Generale bezeichnet ein Orientierungsjahr, das entweder an einer Universität oder anderen Bildungseinrichtungen absolviert werden kann. Dabei hast du die Möglichkeit, verschiedene Einführungsveranstaltungen zu besuchen. Das Salem Kolleg in Überlingen am Bodensee bietet im Zuge des Studium Generale zusätzlich zu den Veranstaltungen an der Universität Konstanz und der Fachhochschule in Konstanz noch Seminare auf dem Campus an. Du erhältst regelmäßig Studienberatung und kannst hinterfragen, ob du mit deiner Studienwahl überhaupt richtigliegst. Die Berater helfen dir zudem einzuschätzen, ob du an deiner Traum-Universität eine realistische Chance auf einen Studienplatz hast. Weitere Informationen findest du unter: https://www.salemkolleg.de/Bewerbung

Ein Freiwilliges Soziales Jahr

Ein sogenanntes FSJ ist aus mehreren Gründen eine gute Entscheidung. Du kannst erste Erfahrung in einem Bereich sammeln, der dich interessiert. Du möchtest beispielsweise Lehramt studieren? Da wäre es doch sinnvoll, durch einen Freiwilligendienst an einer Schule herauszufinden, ob dir das Unterrichten überhaupt Freude bereitet. Das gleiche gilt für Medizin. Wenn du bei deinem FSJ im Krankenhaus regelmäßig mit der psychischen Belastung, dem Stress oder dem Anblick von Blut zu kämpfen hast, dann solltest du deine Studienwahl ohnehin noch einmal überdenken. Du hast total viel Spaß bei deinem FSJ? Noch besser! Dann weißt du, dass du die richtige Wahl getroffen hast. Außerdem kannst du der Gesellschaft mit deiner Arbeit etwas zurückgeben. Bei vielen Universitäten wirkt sich ein FSJ im Übrigen auch positiv auf deine Abiturnote aus. Freie Stellen findest du hier: https://ich-will-fsj.de

Ein Auslandaufenthalt

Du möchtest die Welt sehen? Wenn nicht jetzt, wann dann? Es gibt viele Möglichkeiten um einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Wenn du mehrere Städte und Länder sehen möchtest, empfiehlt es sich nach Gelegenheitsjobs vor Ort zu suchen. Falls du länger an einem Ort bleiben möchtest, kannst du dich schon im Voraus zum Beispiel bei Hostels und Camps bewerben. Eine weitere Möglichkeit ist es, als Au-pair zu einer Familie zu gehen. So hast du nicht nur eine Wohnung, in der du unterkommen kannst, sondern mit etwas Glück auch gleich tolle Bezugspersonen.

Praktika

Berufserfahrung kann man nie früh genug sammeln. Gerade heute, wo viele Studiengänge dich für ein weites Feld an Berufen qualifizieren, ist es wichtig herauszufinden in welche Richtung du nach dem Studium gehen möchtest. Deshalb lohnt es sich, auch schon vor Beginn deiner Uni-Karriere ein wenig in die Arbeitswelt hinein zu schnuppern. Wenn man während des Studiums schon weiß, was man danach damit anfangen möchte, motiviert das ungemein.

One thought on “Keinen Studienplatz bekommen, was nun?

  1. Guten Tag,
    mein Sohn hat das Jahr 2018/2019 absolviert und ich kann sagen, er war begeistern UND hat seine Berufsrichtung dort gefunden. Es wurde hervorragend auf die Jugendlichen eingegangen, jeder wurde dort abgeholt, wo er gerade steht. Mein Sohn hat einige verscheidene Richtungen an mehreren Universitäten in der Umgebung ausprobiert, er hat viele Kurse am Colleg belegt und sich sehr viel mit seiner hoch kompletenten Beraterin ausgetauscht. Insgesamt kann ich jedem, der noch unsicher ist, ein solches Jahr am Colleg nur empfehlen. Die Zeit ist mehr als sinnvoll genutzt und hat zumindest meinen Sohn extrem weiter gebracht.

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