Kostenfreier Online-Vortrag: Wie Studenten ihr Studium finanzieren können

Am 24. Februar um 18 Uhr hält Stefanie Müller von der Deutschen Bildung einen kostenfreien Online-Vortrag über Studienfinanzierung. Schwerpunkt ist die Studienförderung der Deutschen Bildung, mit der seit 2007 Studenten aller Fachrichtungen unterstützt werden.

Ein Studium kostet Studenten durchschnittlich rund 800 Euro im Monat. Studiengebühren an privaten Hochschulen und die steigende Tendenz, das Studium teilweise oder ganz im Ausland zu absolvieren, lassen die Kosten für viele Studenten noch steigen. Die Mehrheit der Studenten wird dabei von den Eltern unterstützt, durchschnittlich mit 476 € im Monat. Ein Viertel der Studenten erhält BAföG, jedoch selten den Höchstbetrag von 670 €. Die Zahlen machen deutlich: Für kostenintensive Studienvorhaben ist eine zusätzliche Studienfinanzierung unumgänglich.

„Ein Trend, der Geld kostet, sind neben den teuren privaten Hochschulen auch einzelne Semester und Studiengänge im Ausland, das können wir ganz klar beobachten“, sagt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung. „Nach unserer Erfahrung mit Bewerbern reicht vielen Studenten aber auch für ganz normale Studiengänge an staatlichen Hochschulen in Deutschland das Geld nicht mehr“. Den Grund dafür vermutet Hofmann in den gestiegenen Lebenshaltungskosten, die selbst mit dem BAföG-Höchstsatz nicht mehr abzufangen seien. „Zudem beobachte ich bei der heutigen Studentengeneration den Wunsch nach einem schnellen Studium, der durch straffe Studienpläne und strenge Prüfungsvorschriften noch verstärkt wird“, sagt Hofmann. Nebenjobs als Finanzierungsquelle seien deshalb unbeliebter geworden.

Mit der Studienförderung der Deutschen Bildung gibt es seit 2007 eine neue Variante der Studienfinanzierung. Studenten aller Fachrichtungen erhalten Geld aus einem Studienfonds, an dem sich Investoren im Sinne zukünftiger Generationen beteiligen. Der Betrag kann dabei flexibel nach dem individuellen Bedarf ausgerichtet werden. „Wer an eine Londoner Business School geht, wird von uns genauso gefördert, wie der Student an der Mainzer Fachhochschule“, sagt Hofmann. Der Spielraum beginnt bei 100 € im Monat und endet bei einer Gesamtsumme von 25.000 €.

Die Absolventen beginnen mit der Rückzahlung erst mit dem Einstieg in ihr Berufsleben. Dabei zahlen sie einen Anteil ihres Gehalts (drei bis zehn Prozent) über einen festen Zeitraum (drei bis zehn Jahre) an den Studienfonds zurück. „Mit dem Förderprogramm WissenPlus, das Teil der Studienförderung ist, erlangen die Studenten außerdem fachübergreifende Schlüsselqualifikationen und erste Kontakte in die Arbeitswelt“, sagt Hofmann.

Die Studienförderung hat 2013 eine Spitzenbewertung im CHE-Studienkredittest bekommen.

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