Lerntipps für Studenten

Das Studentenleben hat viele angenehme Seiten. Zum ersten Mal alleine leben, unzählige interessante Menschen aus aller Welt kennen lernen und natürlich auch der Besuch der ein oder anderen Party. Doch als Student musst du dich auch an viele neue und teils unangenehme Situationen gewöhnen.

Hast du es in der Schule noch mit links geschafft den zu bewältigenden Lernstoff erst kurz vor der Prüfung zu büffeln, musst du dir im Studium ein effektiveres Lernen angewöhnen. Denn die Anforderungen im Studium verlangen dir viel mehr ab, als es deine Schulzeit getan hat. Im Studium musst du dir einen großen Teil des Lernstoffs nämlich selbst erarbeiten. Wir haben für dich ein paar Tipps zum Lernen zusammen getragen, mit denen du auch ein umfangreiches und anspruchsvolles Lernpensum bewältigen kannst.

Tipps für Studenten

1. Nicht zu spät mit dem Lernen anfangen
Es ist ein sehr weit verbreitetes Verhalten unter Studenten, erst kurz vor einer Prüfung mit dem konsequenten Lernen zu beginnen. Was zu Beginn des Semesters noch machbar erscheint, artet im Laufe der Zeit zu immer größerem Stress aus. Am Ende des Semesters siehst du dich einem riesigen Berg an Lernstoff gegenüber und fühlst dich überfordert. Wenn du dich hingegen von Anfang an kleine, aber regelmäßige Lerneinheiten gewöhnst, werden die gelernten Informationen nach und nach in deinem Langzeitgedächtnis gespeichert. Um dich zum Lernen zu motivieren, kannst du dich mit einer Kleinigkeit verwöhnen, um dich für deinen Fleiß zu belohnen.

2. Mit Karteikarten lernen
Diese altmodische Lernmethode kann dir helfen, die Grundlagen deines Studienfachens zu verinnerlichen. Egal ob du eine Sprache, Jura oder Mathematik studierst, durch das systematische schreiben, lesen und abfragen von Begriffen und Definitionen, wirst du dir diese ganz leicht einprägen können. Anhänger von neuen Medien, können das Karteikartensystem auch online oder als Softwarelösung verwenden.

3. Inhalte verstehen
Nur stumpfes auswendig lernen allein wird jedoch nicht zu den gewünschten Erfolgen führen. Bevor du mit Hilfe von Karteikarten oder einem anderen Lernsystem zu büffeln beginnst, musst du verstehen was du da eigentlich lernst. Wer ein grundlegendes Verständnis davon hat, was er da eigentlich auswendig lernt, dem wird das Merken von Details und Formeln viel leichter fallen. Befasse sich also zunächst mit den grundlegenden Zusammenhängen eines Themas.

4. Das Lernen nicht mit etwas Negativem verbinden
Wenn du mit einer negativen und genervten Grundhaltung ans Lernen machst, dann machst du es dir nur unnötig schwer. In Studien wurde bewiesen, dass man sich Inhalte schlechter merken kann, wenn man sich als negativ wahrnimmt. Das Gedächtnis versucht sich möglichst schnell von diesen negativen Emotionen zu befreien, um sich selbst zu schützen.

Betrachte das Lernen nicht als notwendiges Übel, sondern als Chance ein interessantes und spannendes Wissensgebiet kennen lernen zu dürfen.

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