Nachhaltiges Produktdesign – mit virtuellen 3D-Modellen Schwachstellen erkennen

Heute entstehen nahezu alle Produkte der Konsumgüter – und Investitionsgüterindustrie am Reißbrett, beziehungsweise am Bildschirm moderner Computer.

Mit virtuellen 3D-Modellen Schwachstellen erkennen

Bekannt ist die Vorgehensweise vor allem Bauherren und Kunden, die vielleicht in den letzten Jahren eine neue Küche planen ließen und gekauft haben. Das Traumhaus oder die lang ersehnte Küche werden millimetergenau aufgezeichnet. Aus dieser Zeichnung entstehen im Architektenbüro dann zunächst einmal maßstabgerechte 3D-Bilder und anschließend sogar Modelle, die genau erkennen lassen, wie das fertige Haus am Ende aussehen wird. Auch in modernen Küchenstudios oder Möbelgeschäften wird den Kunden eine 3D-Konstruktion von ihrem gewünschten Produkt erstellt. Im Handel, aber auch im Bauwesen dient dies dazu, den potentiellen Kunden oder Käufern eine bessere Möglichkeit zu geben, sich ihren Traum real vorzustellen.

Mittlerweile hat diese Vorgehensweise in fast alle Bereiche der Industrie Einzug gehalten. Aus Ideen entstehen zweidimensionale Bilder, die wiederum mit Hilfe moderner Computertechnologie in 3D-Formate umgewandelt werden. Diese Vorgehensweise hat mittlerweile auch bei der Entwicklung neuer Produkte Anwendung gefunden. Produktentwicklung und die realistische Darstellung der Idee mit Hilfe von mehrdimensionaler Darstellung bis hin zur Modellierung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Konsumenten. Entsprechend des weltweiten öko-moralischen Umdenkens werden an immer mehr Produkte ganz neue Anforderungen gestellt. In einer Studie zur Relevanz von nachhaltigem Produktdesign unter dem Thema „Green Design“ heißt es dazu:

„Wie nachhaltig ein Produkt tatsächlich ist, entscheidet sich laut einer Untersuchung der EU-Kommission zu 80 Prozent bereits in der Designphase. Damit kommt dem Wissen um die ökologischen, ökoeffizienten und sozialen Auswirkungen eines Produktes bereits während seiner Gestaltung eine immense Bedeutung zu.“

Es ist nicht zuletzt der Schnelllebigkeit unserer Zeit zu verdanken, dass die Entwicklung stetig neuer Produkte rasant zunimmt. Neue Anforderungen an die nachhaltige Gestaltung, Zeitgeschmack und Entwicklung moderner Materialien spielen bei der Generierung neuer Produktpaletten eine ebenso entscheidende Rolle, wie technische, wissenschaftliche und ökologische Erkenntnisse. Aus diesem Umstand heraus hat sich ein Berufsfeld gebildet, dass die Entwicklung neuer Produkte anhand von Zeichnungen und Studien begleitet und schon im Vorfeld der Produktion präzise Vorstellungen des Endergebnisses liefert.

AutoCAD 3D in Anwenderkursen erlernen

Für die Umsetzung der Idee in eine ganz normale Zeichnung bis hin zum virtuellen 3D-Modell oder gar einem 3D-Ausdruck, kommen immer häufiger spezielle Zeichenprogramme zum Einsatz. Die unter dem Namen AutoCAD bekannten Programme avancieren zum modernen Arbeitsmittel zahlreicher Handwerks- und Industriebereiche.

Den professionellen Umgang mit Programmen wie Autodesk AutoCAD – 3D-Konstruktion können sich interessierte Anwender, Designer, Ingenieure oder Architekten in einer beruflichen Zusatzqualifikation aneignen. Ein Schulungsunternehmen beispielweise, das entsprechende Kurse deutschlandweit anbietet ist das medienreich Computertrainings-Team.

„In diesem Training erlernen Sie die erweiterten 3D-Funktionen von AutoCAD und das Konstruieren im dreidimensionalen Raum.“

Als zweitägige Zusatzqualifikation richtet sich der Kurs vornehmlich an Teilnehmer, die bereits über Erfahrungen und Anwenderkenntnisse in AutoCAD Grundlagen und AutoCAD 2D mitbringen. Der Kurs selbst behandelt die Themen:

  • Konstruktion
  • Orientierung im Raum
  •  Koordinaten
  •  Modellierung
  •  Sichten
  •  Visualisierung
  •  Materialien
  •  Lichter
  •  Rendern

Für Unternehmen bietet das IT- Schulungsteam ein interessantes Rabattsystem an. Einzelteilnehmer haben für derartige Zusatzqualifikationen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer staatlichen Förderung bzw. Bezuschussung.

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