Neues Schuljahr, neue Vorsätze – So helfen Sie Ihrem Kind

Die Sommerferien sind endgültig vorbei und die Schule hat angefangen. Zu Beginn des neuen Schuljahrs ist der Ansporn noch groß, doch wenn die guten Noten ausbleiben, lässt der Antrieb bei den Kindern schnell nach. Oft fühlen sich Eltern überfordert und wissen nicht, wie sie ihren Kindern am besten helfen können. Bildungsexperte und Geschäftsführer Stephan Bayer von sofatutor.com, der Lernplattform für Schüler und Studenten, gibt Eltern praktische Schultipps, wie sie ihren Nachwuchs am besten unterstützen können.

1. Gemeinsame Ziele und Vorstellungen vereinbaren

Fakt ist, dass viele Eltern ihre Kinder nicht oder nur sehr eingeschränkt motivieren können. Dennoch können Eltern alle Hindernisse zum erfolgreichen Lernen aus dem Weg räumen. Erst wenn Kinder einsehen, dass der bisherige Aufwand nicht mehr genügt, sind sie bereit, Tipps und Hilfe anzunehmen. Die Grundlage der Kommunikation sollten Ziele und Wünsche sein, die man vorher gemeinsam vereinbart hat. Eltern können mit ihren Kindern einen Vertrag abschließen und für beide „Geschäftspartner“ lohnenswerte Ziele individuell vereinbaren.

2. Wer lernt und nicht wiederholt, braucht nicht zu lernen

Erst durch die strukturierte Wiederholung ist der Lernstoff nachhaltig im Langzeitgedächtnis abgespeichert. Die Wiederholungen sollten in einem Tagesplaner oder Stundenplan eingetragen werden. So erhalten sie eine Verbindlichkeit. Die Dauer sollte max. 15 Minuten betragen. Kinder sollten möglichst mit mehreren Sinnen lernen bzw. das Gelernte wiederholen. Das funktioniert am besten mit einer Kombination aus Karteikarten, Lernvideos und lautem Aufsagen.

3. Anstrengungen belohnen, nicht die Noten

Sollte man seine Kinder belohnen? Aus motivationspsychologischer Sicht sind Belohnungen dann sinnvoll, wenn sie in direktem Zusammenhang mit einer Anstrengung stehen. Wenn eine Zwei in Mathe belohnt wird, liegt die Anstrengung bzw. die Vorbereitung schon Wochen zurück. „Passen Sie also den Moment ab, in dem sich Ihr Kind einer Tätigkeit widmet, die ihm schwerfällt. Wenn im direkten Anschluss eine Belohnung stattfindet, ist diese sinnvoll eingesetzt“, rät Stephan Bayer den Eltern seiner Kunden.

4. Die richtige Lernatmosphäre schaffen

Die Frage, ob Kinder bei den Hausaufgaben oder beim Lernen Musik hören dürfen, ist ein leidiges Thema in vielen Familien. Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Manche Kinder brauchen Ruhe beim Lernen, andere wiederum können sich besser mit Hintergrundmusik konzentrieren. „Vereinbaren Sie einen Versuchszeitraum und schenken Sie Ihrem Kind einen Vertrauensvorschuss“, so Stephan Bayer. Nach der vereinbarten Zeit können Erfolge und Misserfolge besprochen werden.

5. Professionelle Hilfe für den Familienfrieden

Wenn jede Diskussion über die Schule und das Lernen knallende Türen und Frust nach sich zieht und die Noten im letzten Halbjahr abgerutscht sind, dann ist es ratsam, Hilfe von außen anzunehmen. Die Palette an Hilfsangeboten ist so vielfältig wie die individuellen Bedürfnisse des Kindes.

Oftmals geht es gar nicht um „richtige“, inhaltsintensive Nachhilfe, sondern um das systematische Aufarbeiten und Wiederholen von Lernstoff. In diesem Fall kann Nachhilfe in Form von Lernvideos, z.B. die der Lernplattform sofatutor.com, die Lösung sein. Gute Nachhilfe bzw. gute Nachhilfelehrer sorgen dafür, dass schnell keine Unterstützung mehr nötig ist.

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