Die TOP 4 Probleme von Studenten bei der Masterarbeit

Der Cursor blinkt bedrohlich auf dem weißen Blatt. Bislang haben kaum Worte den Weg darauf gefunden. Der Abgabetermin rückt näher – aber es geht einfach nicht voran mit der Abschlussarbeit.

Solche Phasen erleben viele Studenten. Manche nehmen dann Hilfe in Anspruch, um ihre Arbeit noch rechtzeitig abzugeben. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einige fühlen sich schlicht mit der Aufgabe überfordert, viele Seiten zu einem Thema zu füllen und dann auch noch wissenschaftlich zu schreiben. Das stresst – und schnell sind sie dann dabei, die Wohnung zu putzen, statt die nächste Seite zu schreiben.

Fehlplanung bei der Masterarbeit

Eigentlich könnte man mit der Abschlussarbeit loslegen, sobald man ausreichend Literatur gesammelt hat – aber genau an diesem Punkt wird es oft schwierig: Viele Studierende haben noch keine so lange Arbeit verfasst und wissen nicht, wie sie sich strukturieren sollen. Beginnt man mit dem ersten Kapitel? Oder besser mit einem Kapitel aus der Mitte, bei dem man sich thematisch besser auskennt? Oder sollte man erst eine Gliederung aufstellen? Wenn man dabei nicht weiterkommt, dann kann ein Gespräch mit Freunden helfen. Wenn Studierende gar nicht weiterkommen, suchen sie in dieser Phase oft Hilfe bei einem Coach oder einer Schreibberatung. Dadurch gewinnen sie einen besseren Überblick über die einzelnen Schritte, die eine Masterarbeit mit sich bringt, und können sie strukturiert abarbeiten.

Unsicherheit bei der Rechtschreibung

Hat man erst einmal eine Rohfassung zu Papier gebracht, ist die Arbeit aber längst nicht getan: Schließlich soll die wichtigste Arbeit des Studiums gut lesbar und frei von Rechtschreibfehlern sein. Manche Studierende nehmen deshalb ein Lektorat einer Bachelorarbeit oder Masterarbeit in Anspruch, um sicherzustellen, dass die Arbeit inhaltlich gut strukturiert ist und keine Fehler mehr enthält – denn die machen beim Prüfer garantiert einen schlechten Eindruck.

Anforderungen für die Masterarbeit sind nicht klar

Es kommt allerdings auch immer wieder vor, dass Studierende es erst gar nicht schaffen, überhaupt mit ihrer Abschlussarbeit anzufangen. Das liegt dann oft daran, dass die Anforderungen nicht klar sind: Vielleicht weiß man gar nicht, wie so eine Arbeit formal oder inhaltlich aufgebaut wird. Womöglich hat man nicht mit dem Prüfer abgesprochen, wie man das Thema angehen möchte und wie viele Seiten es eigentlich werden sollen. In dem Fall hilft es am besten, sich alle Fragen aufzuschreiben und zu seinem Professor in die Sprechstunde zu gehen, um sie durchzusprechen. Das kostet vielleicht etwas Überwindung – aber in der Regel wird man mit diesem Problem noch alleine fertig.

Schreibblockaden und Motivationsprobleme

Etwas anders sieht es aus, wenn Studierende die Abschlussarbeit vor sich herschieben, weil sie Angst vor der Zeit danach haben: Wenn nicht klar ist, wie es nach dem Studium weitergeht, dann kann das große Angst machen. Diese Sorge kennen viele Studenten. Bei machen wird diese Angst aber so groß, dass sie lieber gar nicht erst mit dem Schreiben beginnen. Der Trugschluss dabei lautet: Solange man noch die Abschlussarbeit vor sich hat, muss man sich noch nicht darum kümmern, wie es danach weitergeht. Es kostet Mut, sich das selbst klarzumachen. Helfen kann dann ein offenes Gespräch mit Freunden – viele von ihnen werden diese Gedanken selbst kennen. Wenn das nicht ausreicht, bieten Universitäten eine kostenlose psychologische Beratung an.

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