Schnelles Studium spart nicht die Gebühren

Ein schnelles Studium spart nicht automatisch die Studiengebühren. Denn wer sein Studium an einer privaten Hochschule verkürzt, muss trotzdem die kompletten Studiengebühren zahlen,. Das entschied das Amtsgericht Arnsberg.

Der Grund: Private Studiengebühren seien im Gegensatz zu den Semesterbeiträgen öffentlich-rechtlicher Hochschulen ein vertraglich vereinbarter Gesamtpreis für das Studium.

Ein Student hatte neben seiner Ausbildung als Bankkaufmann in nicht einmal vier Semestern sowohl ein Bachelor- als auch ein Masterstudium an einer privaten Hochschule erfolgreich absolviert. Nach dem Abschluss kündigte er den Studienvertrag und stellt die Zahlungen der monatlichen Raten ein. Die Hochschule klagte dagegen – mit Erfolg.

Aktenzeichen: 12 C 64/12

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