Die Zukunft, die wir wollen, braucht Wald – Schützt die Wälder

Jedes mal wenn Du ein Steak aus Argentinien ist, oder ein Stück Tofu solltest Du daran denken, dass Du gerade ein Stück Wald vernichtet hast. Dieses Argument ist jetzt nicht dafür gedacht Dir ein schlechtes Gewissen einzureden, es ist schlicht die Wahrheit. Jährlich werden abertausende von Quadratmetern an Regenwald für die Rinderzucht und die Anpflanzung von Soja vernichtet. Das ist eine Tatsache, die nicht von der Hand zu weisen ist, Dir aber nicht den Appetit verderben sollte. Keinen Hunger mehr haben solltest Du bei folgender Information: Jährlich werden Waldflächen von 13 Millionen Hektar zerstört und das nur für den kurzfristigen Profit.

Warum Waldschutz so wichtig und möglich ist

Bäume sind neben Wasser unser wichtigstes Gut. Denn nur sie sind in der Lage, dass von uns Menschen so dringend benötigte O2 zu produzieren. Immer wenn wir einen Baum aus wirtschaftlichem Interesse fällen, muss uns bewusst sein, dass wir damit einen Teil unserer Lebensgrundlage vollständig zerstören. Die Profitgier einzelner Unternehmen, aber auch Verbraucher, die beim Einkauf einfach nicht nachdenken, sind die Grundursache für die Zerstörung unserer Wälder und der Wälder auf dem ganzen Erdball.

Dabei wäre ein nachhaltiger Waldschutz jederzeit möglich und nötig. Zahlreiche kreative Konzepte, aber auch das deutsche Umweltrecht beweisen, dass eine nachhaltige Waldpflege mit Ausbeutung der Ressource Holz durchaus machbar ist. Die Interessen von Unternehmern und Verbrauchern müssen hierbei Hand in Hand gehen. So wenig wie Unternehmen nur an den kurzfristigen Profit denken dürfen, so wenig dürfen Verbraucher ihrem ungehemmten Konsumverhalten nachgeben. Die Folgen könnten nicht nur dramatisch für die Menschheit sein, sie werden es mit großer Sicherheit werden. Schon jetzt warnen Wissenschaftler und Experten vor dem weltweiten Klimawandel, dessen Hauptursache unter anderem das weltweite Waldsterben und die vollständige Rodung ganzer Urwälder sind.

Ein praktisches Beispiel für die Auswirkungen und Konsequenzen liefern die Regionen in Zypern und in Sizilien. Beide Landstriche waren früher reichhaltige Abbaugebiete für Holz und wurden von den Römern vollständig ausgebeutet. Heute sind es vertrocknete Landstriche mit oft karger Vegetation. Es hat fast 1.000 Jahre gedauert bis sich beide Regionen wieder halbwegs erholt haben – und bis heute ist der Wald nicht zurückgekehrt.

Wer diese beiden kleinen Teile der Welt auf andere Regionen überträgt, beispielsweise den Amazonas oder den afrikanischen Dschungel, der kann schnell ermessen, welche Konsequenzen der weitere Raubbau alleine für die Regionen und die betroffenen Länder haben wird. Die fehlende Produktion an O2 aber betrifft die ganze Menschheit – deswegen schützt die Wälder!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.