Stellenanzeigen richtig verstehen

Wenn die Anbahnung eines neuen Arbeitsverhältnisses über private Kontakte läuft, geht es in der Regel relativ schnell. Umgekehrt ist es bei einer klassischen Bewerbung ein langer Prozess von der ersten Anzeige bis zur endgültigen Anstellung. Als Bewerber sollte man bemüht sein, diesen nach Kräften zu beschleunigen. Zeit lässt sich vor allem bei der effektiven Erstellung von Bewerbungsunterlagen sparen. Aber auch das richtige Lesen von Stellenanzeigen lässt sich lernen und so optimieren, dass es wesentlich weniger Zeit in Anspruch nimmt. Die wichtigsten Punkte in diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen im Folgenden kurz näher bringen.

Das A und O: das Anforderungsprofil

Stellenanzeigen sind in aller Regel nach demselben Schema aufgebaut. Nach einer unterschiedlich langen Vorstellung des Unternehmens kommt in Fettdruck und größeren Buchstaben die offene Position im Unternehmen. Im Anschluss folgt in der Regel eine Beschreibung der Aufgaben verbunden mit einem Anforderungsprofil und am Ende einige Hinweise zu den möglichen Formen der Bewerbung über Internet oder per Post.

Von entscheidender Bedeutung für Bewerber ist dabei naturgemäß das Anforderungsprofil. Wer sich Zeit sparen möchte, sollte deshalb die Anzeigen zunächst nach der Stellenbezeichnung filtern und danach unmittelbar in die Lektüre des Anforderungsprofils einsteigen. Denn wer den Vorstellungen des Unternehmens von einem Bewerber nicht mindestens in der weit überwiegenden Anzahl der Kriterien entspricht, der verschwendet mit einer Bewerbung nur seine und die der betreffenden Personalabteilung. Von den Kosten, die mit einer schriftlichen Bewerbung zwangsläufig verbunden sind einmal ganz abgesehen. Hier lohnt deshalb genaues Lesen, um beim Überfliegen der Anzeigen keine zentrale Anforderung zu übersehen.

Möglichst viel Information herausfiltern

“Mit großen Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige….” ein mit diesen Worten beginnendes Anschreiben befindet sich im Zweifel so gut wie immer kurz vor der endgültigen Ablage im Papierkorb. Wer so schreibt, zeigt kein Interesse, sondern behauptet es nur. Echtes Interesse heißt, sich wirklich mit der zu besetzenden Stelle und dem dahinter stehenden Unternehmen zu beschäftigen.

Dabei kommt der Sprache innerhalb der Anzeige entscheidende Bedeutung zu. Denn innerhalb des Anforderungsprofils werden in aller Regel Gewichtungen vorgenommen. Wenn dort steht “besonderen Wert legen wir auf” oder “an Akribie grenzende Genauigkeit bei der Arbeit”, dann sind die zentralen Punkte klar gekennzeichnet. Auf diese muss dann auch in der Bewerbung intensiv eingegangen werden. Nicht immer erkennt man diese Gewichtungen auf den ersten Blick. Im Zweifel ist es dann besser, einen Profi im Bekanntenkreis zu fragen, was sie oder er aus der jeweiligen Anzeige heraus liest. Im nächsten Schritt kommt es dann darauf an, sich auch eingehend mit dem Unternehmen selber zu beschäftigen – aber das ist Dank Internet heutzutage nur noch in seltenen Ausnahmefällen eine echte Herausforderung.

Möglichst viel relevante Informationen bereitstellen

Wie jede Medaille haben Stellenanzeigen ihre zwei Seiten. Denn schließlich gibt es nicht nur die, die sie lesen, sondern auch Unternehmen, die inserieren. Für diese kommt es darauf an, den Kreis der Bewerber durch die richtige Formulierung der Annonce auf den tatsächlich relevanten Kern einzugrenzen.

Vor der Stellenschaltung sollte daher ein klares Konzept erarbeitet werden. Anzeigen bieten nur ein begrenztes Maß an Platz. Da sich Bewerber in aller Regel online über das Unternehmen informieren, kann die Vorstellung der Firma innerhalb der Anzeige kurz und prägnant ausfallen. Auch für Arbeitgeber geht es darum, dass Hauptaugenmerk auf dem Anforderungsprofil liegen, ehe sie eine Anzeige bei meinestellenboerse.de oder einem anderen Anbieter schalten.

Überhaupt kommt der Auswahl der richtigen Plattformen entscheidende Bedeutung zu. Um hier Fehler zu vermeiden, kann es von Vorteil sein, die Anzeige sowohl von Profis gestalten als auch veröffentlichen zu lassen. Dienstleister die sich um eine Verteilung der Stellenanzeige auf verschiedene Jobbörsen kümmern nennt man Multiposting Agenturen. Ein beliebter Anbieter in Deutschland ist Stellenpakete.de.

Diese kümmern sich um:

  • eine vollständige Stellenbeschreibung
  • ein professionelles Layout der Anzeige
  • die Auswahl der für die jeweilige Stelle, Branche und Region relevanten Stellenbörsen
  • hohe Ersparnisse gegenüber den Preisen, wenn man direkt bei den Jobbörsen bucht.

Auf Wunsch kann die gezielte Suche nach geeigneten Kandidaten im Wege der Personalvermittlung gleich mitgebucht werden. Auf diese Weise erhält man nur die Bewerber, die auch tatsächlich ins Anforderungsprofil passen.

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